Episode #48 - 30 Tage gegen die Angst

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00:00:02: Ja, wunderschöner guten Morgen und schön dass du wieder eingeschaltet hast.

00:00:06: bei erhöhter Wahrnehmungsfilter Sinnesrausch zwei Punkt Null.

00:00:11: Heute wird es Schweizerisch.

00:00:12: wir machen den Podcast trotzdem auf Hochdeutsch aber ich freue mich wieder mal ein Schweizer Gast bei mir zu haben.

00:00:19: der liebe liebe Raphael Frey.

00:00:22: Ich durfte dich Raphael vor.

00:00:25: ich habe jetzt gerade vorhin beim bei der Einleitung schon gedacht Wie lange kennen wir uns jetzt?

00:00:30: Ich glaube, es war zwei Jahre bald, wo wir uns auf der Bühne getroffen haben.

00:00:35: Wir waren ja im gleichen Event und ich habe deine Speech gehört und wusste – ich musste dich anschließend ansprechen – dich will ich in meinem Podcast!

00:00:45: Es ist ein bisschen länger gegangen bis ich dich

00:00:49: überreden

00:00:50: konnte in meinen Podcast zu kommen.

00:00:53: Auf alle Fälle freue ich mich riesig dass du da bist.

00:00:57: Du kommst ja ursprünglich vom Detailhandel, von der Post.

00:01:02: Dann gab es auch bei dir wie so bei uns allen gewisse Herausforderungen im Leben.

00:01:10: Dann bist du dann auch in die Selbstständigkeit gegangen.

00:01:13: Sprich, du bist ja jetzt Fokus ins Spirator!

00:01:16: Ich finde das so ein hammergeiles Wort ich kann's nicht anders sagen und... Macher mit Herz.

00:01:23: Und du bist ja ein Herzensmensch, also von dem her passen die Titel perfekt zu dir!

00:01:28: Lieber Raphael, schön dass Du da bist und danke, dass Du Dir heute Zeit genommen hast.

00:01:33: Danke vielmals, liebe Tanja, dass ich hier sein darf und dass Du hartnäckig geblieben bist und vielen Dank für Deine Einleitung und deine netten Worte.

00:01:45: Gerne.

00:01:46: Raphael wenn Du Dich anhand eines Tieres beschreiben müsstest... Was wäre das für ein Tier?

00:01:56: Gut, erste Frage.

00:01:59: Zum Start habe ich mich noch nie bewusst gefragt.

00:02:05: Ja gut, das nehme ich an ja!

00:02:11: Was kommt dir spontan in den Sinn mit wem... also welches Tier widerspiegelt am meisten so dein Wesen als Raphael?

00:02:23: Also spontan sind ja zwei Tiere hinzugekommen.

00:02:29: So das eine ist so ein bisschen mehr, dass das macherische Tier gefühlt.

00:02:39: für mich, symbolisiert das so ein wenig das Machen.

00:02:41: Das ist der Löwe, der auch Macher mit Herz ist und irgendwie auch.

00:02:53: zweiter Gedanke war dann natürlich auch an einen Hund Weil ich Hunde sehr, sehr gerne mag.

00:03:00: und ja.

00:03:03: Ich glaube bei Hunden ist so das was mich inspiriert zu ihrer Intuition also dieses im Moment sein, dieses feinfühlige, dieses nicht wertend unterwegs sein.

00:03:20: So machen sie mir zumindest den Eindruck speziell auch bestimmte Rassen dann natürlich Und deswegen sind so diese zwei Tiere spontan in den Sinn gekommen.

00:03:34: Mega, mega schön!

00:03:35: Ja das kann ich bestätigen was du gesagt hast wegen dem Hund.

00:03:38: wir haben ja einen Vierbeiner und ich sage immer er ist mein größter Lehrer.

00:03:43: Ich durfte durch ihn so viel erlernen und ich bin immer wieder von neuem begeistert.

00:03:50: eben wie der Hund im Moment sein kann.

00:03:55: Wenn er müde ist, dann legt er sich hin, egal wo er gerade ist.

00:03:59: Wenn er spielen will und Freude hat, dann zeigt er das auch.

00:04:03: Und eben nicht bewerten und die bedingungslose Liebe auch.

00:04:07: Also ich denke immer wieder... Gerade am Anfang als wir bei der Erziehung waren beim Hund du kannst ihn noch so zurechtweisen.

00:04:19: Fünfzehn Minuten später kommt er wieder schwänzeln zu dir lieb dich einfach so.

00:04:26: und das finde ich immer wieder etwas Schönes auch, dass ja selber zu sehen sprich auch auf den Weg mitzunehmen wie loyal die Hunde halt sind.

00:04:37: Ich glaube da können wir ganz viel generell von der Tierwelt lernen.

00:04:42: Also von dem her finde ich das mega schön so der Löwe, dass das männliche auch so das Brüllende eben der Macher wie du gesagt hast und doch auch so des Feinfühlige vom Hund.

00:04:53: Du hast eigentlich gerade männlich weiblich, also männlich-weiblich hast du gerade schön miteinander kombiniert.

00:05:02: Das komplette Runde und ich glaube mit dem Hund was du gesagt Was ich gesehen habe bei dir auch mit Simba, das kann ich gut nachvollziehen.

00:05:21: Das was man sieht von Simba glaube ich auch ist eine Bereicherung für den Alltag.

00:05:29: Ich würde ihn also für nichts auf der Welt hergeben!

00:05:34: Ich hab dich ja auf der Bühne gesehen mit dem Thema Angst Und ich war ja so begeistert davon, wie du die Menschen mich inklusive im Publikum in deine Geschichte mitnehmen konntest.

00:05:51: und darum hab' ich auch gesagt, ah Raphael!

00:05:52: Ich will dich wirklich in meinem Podcast weil ich's hammermäßig finde dass du als Mann auf die Bühne gegangen bist.

00:06:00: Mit dem Thema Angst denn meiner Meinung nach betrifft Ängste ja die ganze Gesellschaft.

00:06:07: doch Viele Männer haben das Gefühl, ich bin Mann.

00:06:11: Ich bin ein Sibysier würde man in der Schweiz sagen, ich muss die Ängste nicht zeigen und ich finde es so grandios dass du als Mann mit diesem Thema auf die Bühne gegangen bist um aufzuzeigen hey auch ich habe wir haben alle ängste aber ich habe gelernt damit umzugehen und mich diesen Ängsten auch zu stellen.

00:06:35: Und da möchte ich langsam mit dir in die Thematik von heute eintauchen.

00:06:40: Wir wollen ja ein bisschen über die Ängste sprechen, magst du mal zuhören und Zuhörer mit auf deine Reise nehmen?

00:06:48: Man hat das angefangen usw.

00:06:53: Lass uns da mal ein bisschen in deine Geschichte mitnehmen!

00:06:56: Gerne, der Moment auf der Bühne wo wir uns gesehen haben ist für mich auch geblieben Also speziell, wo du mich dann auch danach angesprochen hast und einfach die Begeisterung, die ich dann auch von dir gespürt habe.

00:07:15: Das ist nicht mehr geblieben und das hat mir auch sehr viel gegeben.

00:07:19: Und ja, dass war ... Die Idee dahinter war über das Thema zu sprechen weil es ja wie du gesagt hast oft ein Stück weit ein Tabuthema ist und ich wollte einfach auf die Bühne gehen mit einem Thema was nicht Nullacht-Fünfzehn.

00:07:40: Und ich bin dann auf die Angst gestoßen, weil ich eine Angst-Challenge gemacht habe.

00:07:49: Da jeden Tag eine Angst überwunden habe und das ist ja ein Strandenaufgrund der Mindset Ausbildung, die ich gemacht habe und generell interessiert mich das Thema Mindset oder Mensch Wo ist das ein Thema, was ich rausnehmen möchte?

00:08:11: Was mir für diesen Moment besonders wichtig ist.

00:08:13: Und da war ja das Thema Angst.

00:08:16: und dann Angst als Antrieb zu nutzen auch also nicht nur Angst negativ zu sehen weil viele in der Gesellschaft immer ja Angst was denken sie in einer negativen oder positiven?

00:08:27: Ja achtzig Prozent neunzig Prozent denkt dann eher negativ als positiv

00:08:33: Und will ja die Angst auch immer wegdrücken.

00:08:35: Das ist ja so, Angst will ich nicht spüren.

00:08:39: Weg, weg, weg und irgendwann kommt sie dann einfach wie eine Labine zurück weil wenn wir sie immer weg drücken, irgendwann geht es da nicht mehr.

00:08:48: Ich finde du hast etwas Wichtiges gesagt.

00:08:51: Angst wird ja sehr negativ behaftet, doch wenn wir die Angst nicht hätten könnten wir auch nicht überleben.

00:08:57: Ich meine das kommt ja von früher auch von unserem Urinstinkterr und es ist wichtig dass der Körper auch Angst verspürt und dann halt auch wirklich in diesen Fight or Flight Modus reingehen kann.

00:09:11: ich meine es kommt ja ganz ganz früher.

00:09:14: aber sorry ich wollte dich da nicht unterbrechen.

00:09:16: gerne sind wertvolle Ergänzungen Das soll sein.

00:09:21: Genau, aber das war so die Überlegung warum ich diese Keynote zu diesem Zeitpunkt dann auch entwickelt habe und warum mir das so wichtig war und immer noch wichtig ist.

00:09:33: Und zurückblicken um deine Frage zu beantworten.

00:09:36: Ich weiß nicht wann das bewusst angefangen hat dass ich mich für dieses Thema Entwicklung meinte der Mensch generell interessiert habe Unbewusst wahrscheinlich schon immer, gehe stark davon aus oder ist bestimmt zu der Fall bewusst so mit der Materie auseinanderzusetzen.

00:10:05: Ich weiß einfach noch ich habe früher Fußball gespielt, Fußball war immer mein Leben und ich hatte da dann erste Erfahrungspunkte mit Ängsten wenn zum Beispiel jemand nicht dass Selbstvertrauen gibt, dass du gewohnt bist.

00:10:22: Also die Abhängigkeit auch ein Stück weit von anderen Personen dann als im Teamsport natürlich stark sein kann und ich hatte das bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht oft.

00:10:35: und dann habe ich plötzlich gemerkt wie wichtig es ist ja dass man sich selbst der Größe-Supporter Ja, da hat das vielleicht so ein bisschen angefangen.

00:10:52: Zumindest bewusst wo ich mich gefragt habe wie kann ich mich selber besser machen?

00:10:57: Wie kann ich mir selber unterstützen also pushen und nicht zurückziehen?

00:11:04: Und dann hat es irgendwann angefangen mit Sport war schon immer ein großer Teil vom Leben.

00:11:10: dann Wo ist auch angefangen hat mit Sport für mich zu machen und nicht mehr für andere Also im Sinne von was ist wirklich für mich auch Einzelsport und Ausdauersport.

00:11:24: Und dann den Gedanken da auch freien Lauf lassen zu können, und dann hat sich man angefangen mit Büchern zu lesen.

00:11:31: ich weiß noch mein erstes Buch was ich wirklich gelesen habe begeistert gelesen haben war eine Biografie von einem Fußballer dazu mal natürlich Slatan Ibrahimovic ein sehr polarisierender Mann und das hat mich schon beeindruckt wie stark er einfach immer sein ganzes Leben an sich geglaubt hat.

00:11:56: Ja, das kommt mir gerade in den Sinn des Buchers als Erste.

00:11:59: und dann ja war es step by step Erfahrungen im Beruf, Erfahrungen in dem Leben und dann immer mehr dieses Lernen wollen oder etwas Neues lernen wollen oder sich entwickeln wollen.

00:12:15: und dann ging es weiter mit weiteren Büchern von von Persönlichkeiten, die mich dann inspiriert haben und dann ein erstes Aufschleinseminar.

00:12:30: Von wiederum Persönlichkeiten wo es einfach um Entwicklung ging vom Menschen.

00:12:35: und irgendwann wurde das immer mehr und mehr und dann habe ich gemerkt wie viel es mir gibt gleichzeitig auch für mein Leben.

00:12:43: und so ist das über die Jahre entstanden.

00:12:49: Also es gab nicht so dieser Krisemoment wie bei vielen, die dann dazu geführt haben.

00:12:58: Es war bei dir nicht der Fall eben so starke Krise mit Tiefen oder mehreren Ängsten konfrontiert sondern das ganze Thema kam bei dir ja durch diese Angst-Challenge habe ich richtig verstanden, diese Dreißig Tage.

00:13:13: Magst du uns da mal noch ein bisschen mitnehmen?

00:13:17: Was muss ich mir unter dieser Challenge vorstellen?

00:13:19: und vor allem, was für Challenges hast du dich gestellt?

00:13:24: Ja sehr gerne.

00:13:27: Also ich glaube da war einfach erstmals das bewusste Auseinandersetzung mit der Angst wo es wirklich analytisch so gemacht wurde in der Praxis und nicht nur in der Theorie wo man sich selbst reflektieren konnte und sagen konnte okay morgen mache ich die challenge XY.

00:13:44: Und dann zu beobachten, also rauszuzummen und seine Gedanken zu beabachten wie sie vorgängig bis zur Challenge immer größer werden.

00:13:53: Also die Angst, die größer wird und die Gedanken, die intensiver werden.

00:13:57: Dann durch die Angst hindurchzugehen und dann während der Angst oder während dem Moment das Adrenalin zu spüren und dann zu spür'n wenn man die Challenge absolviert hat wortwörtlich so das Wachstumstrampolin Betritt oder einfach darauf landen muss.

00:14:16: Es gibt keinen anderen Weg und dann automatisch, weil man ja die Komfortzone auch verlässt, automatisch wächst.

00:14:24: Und wie klein danach dann die engste Sinnrückblicken?

00:14:27: Oder wie viel von den Szenarien, die sich unser liebes Gehirn vorgestellt

00:14:36: haben... Das ist ein Mindfuck sag ich immer!

00:14:41: Ich habe es gelernt als Einstein oder mit einem Namen zu bezeichnen, weil er ja immer sehr viel weiß.

00:14:49: Oder er meint er weiß viel so in dem Stil und dann hab ich auch den Gehirnennamen gegeben damit das einfach auch differenziert wird.

00:15:03: also damit ich verstehe bin nicht meine Gedanken und das Gehirne ist eine separate Einheit, diese Distanz zu schaffen.

00:15:13: Und bei der Challenge rückblickend dann neun von zehn Sorgen die gar nicht eingetreten sind oder zehn von zehn sogar.

00:15:21: und ja dann waren ich glaube das war Februar, zwei tausend vierundzwanzig wenn ich mich richtig erinnern mag dreizig Tage dreißig Challenges und ich hatte eine Auswahl von Neunzig Challenges von diesen neunzig Challenges dreißig auszuwählen, die mich wirklich triggern und von denen ich wirklich Angst habe.

00:15:44: Also da muss man schon mal ehrlich sein.

00:15:46: also Ehrlichkeit...

00:15:47: Und nicht das Einfache dann wählen wo man sagt ah geht ja dann schon?

00:15:50: Ja genau!

00:15:52: Genau und da beginnt es schon.

00:15:54: oder wie ehrlich bist du mit dir selbst?

00:15:57: weil ich glaube auch Ehrlichheit ist die Basis von Wachstum.

00:16:01: Ehrlichigkeit mit sich selbst aber auch im Außen.

00:16:07: Ja, dreißig Challenges ausgewählt, wo ich wirklich angefangen habe zu schwitzen.

00:16:12: Erzählen

00:16:12: wir mal was war das?

00:16:16: Also die Story oder die Challenge, die du ja dann auch auf der Bühne gehört hast, war die mit dem... wie sagt man auf Hochdeutsch?

00:16:24: Ich weiß nicht wie

00:16:30: man es auf HochDeutsch sagt.

00:16:31: Ja genau, aber Quasho versteht jeder!

00:16:36: Das Quaster, das man in der Bäckerei fragt nachdem man dann kostenlos fragt.

00:16:42: Also ich hätte gerne ein Quaster.

00:16:44: würden sie mir einen Quaster schenken ohne Erklärung natürlich und einfach die Ruhe auszuhalten in dem Moment.

00:16:52: So vor allem eben wenn du natürlich den Glaubenssatz hast was denken die anderen?

00:16:57: Dann fällt dir das um so schwieriger.

00:17:02: Genau ich glaube deswegen habe sich auf diese Challenge ausgewählt Weil ich dann auch gemerkt habe, vorgängig zu der Challenge kamen dann Gedanken wie oh was ist wenn eine Person auch an der Theke ist und ich hab gemerkt wie das hier schon angefangen hat bevor ich in die Bäckerei hineingelaufen bin zu schauen ob es da jemand den ich kenne oder weiß nicht was.

00:17:27: Also ja das Gehirn ist da ziemlich in diesem Survival Mode obwohl Nicht wirklich eine Gefahr ist in dem Moment.

00:17:38: Und weitere Challenges waren zum Beispiel exakt...

00:17:41: Ja, erzähl die Challenge bitte fertig!

00:17:44: Wie ist sie dann gelaufen?

00:17:45: Sonst denken die Zuhörer ja und jetzt

00:17:47: also... Gut, gut ich war zuerst am Aufsehen aber ich...

00:17:52: Nimm uns mal in diese Geschichte mit reiner Zeltegeschichte

00:17:57: mal.

00:17:58: Die Geschichte war es war April oder das ist April, Ich spüre wie meine Beine zittern, wie meine Hände schwitzig sind und wie mein ganzer Körper vibriert.

00:18:14: Das Gefühl von der Angst dominiert meinen Körper!

00:18:19: Ich nehme einen bewussten Atemzug, rücke die Tür und laufe ins Café rein.

00:18:29: Der Mann hinter der Theke begrüßt mich.

00:18:32: Guten Morgen das kann ich für Sie tun.

00:18:39: Nehme nochmals, zumindest für mich innerlich einen Atemzug und frage ihn Guten Morgen.

00:18:47: Ich hätte sehr gerne ein Quassar.

00:18:50: würden Sie mir ein Quasser schenken?

00:18:54: Und jede Sekunde kommt mir vor wie eine Minute.

00:19:02: der Mann läuft unbewusst weil er auch in seiner Rolle ist irgendwie schon Richtung.

00:19:10: dem Quasser will es einpacken und dann zögert er, weil er das Wort Schenken realisiert.

00:19:18: Und schaut mich an und mustert mich einen Moment und sagt wie bitte?

00:19:26: Ich denke mir ja gut mein Herz ist schon im Hosen-Sack viel weiter kann es nicht mehr fallen.

00:19:35: ich wiederhole meinen Wunsch ohne Erklärung.

00:19:40: Ich hätte sehr gerne ein Crosso.

00:19:42: würden Sie mir ein Crasso schenken?

00:19:46: und halte einfach wieder die Sekunden, die sich wieder anfühlen wie Minuten aus.

00:19:51: Und der Mann hinter der Theke läuft auf mich zu, schenkt mir das Crosser und wünscht mir einen schönen Tag.

00:20:03: Wow!

00:20:08: Ich bedanke mich, ich sage ihm noch im Leben kommt immer alles zurück das Kaffee oder das Bistro.

00:20:17: Wo

00:20:17: hast du ihm auch anschließend nichts erzählt von der Challenge?

00:20:22: Doch ich ging dann knapp einen Monat später, als ich vorbeigefahren bin weil ich war noch nie da in diesem Bistrom.

00:20:29: ein Monat Später ging ich daran rein und wir haben darüber gesprochen.

00:20:34: er hat sich gar nicht mehr so fest daran erinnert was speziell war also für mich.

00:20:40: er wusste schon als ich ihm geholfen habe im Sinne von erinnerst du dich an mich.

00:20:45: Er hat sich dann schon an die Situation erinnert, aber jetzt nicht von Anfang an als ich eigentlich eingelaufen bin.

00:20:51: Und wir haben dann darüber gelacht und ich habe ihn dann gefragt was ihm da dort in den Kopf ging und der hat halt gesagt ja er hat mich angeschaut und hat gedacht gut du hast schöne Kleider an, du kannst das Auto kahlen.

00:21:05: Ja.

00:21:10: Was viel spannender ist daraus wurde dann ein Kontakt der auch gehalten hat.

00:21:14: also wow

00:21:17: Wir hören uns auch heute noch all al paar Monate regelmäßig.

00:21:24: Ist eine ganz interessante Person, die in Sri Lanka ein Altersheim aufbaut, die auch da Wurzeln hat und einfach generell eine sehr gewinnbringende Person dann auch geworden ist

00:21:42: Crazy.

00:21:43: Und das wegen einer Challenge, ob du ein kostenloses Gratis Quasso erhältst?

00:21:51: Crazy!

00:21:55: Und diese Geschichte konnte ich mich ehrlich gesagt gar nicht mehr erinnern.

00:21:59: Du hast ja mehrere Geschichten erzählt auf der Bühne – das weiß sich noch.

00:22:04: Und doch ist es ja immer wieder spannend, wie wir den Menschen anhand vom Äußeren verurteilen.

00:22:10: Also sprich eben er hat dich angeschaut einmal gescannt oder er trägt ja gute Kleider der hat Geld war irritiert.

00:22:17: wieso muss ich jetzt also Wieso will der kostenlos ein Quasso?

00:22:22: Aber er hat trotzdem getan.

00:22:26: Wie du reagiert hättest wenn er nachgefragt hätte Oder was war die... Was hattet ihr für eine Aufgabenstellung?

00:22:37: Also weißt du, hättest du da ins Gespräch gehen dürfen oder nicht.

00:22:43: Nein also die Aufgabe war klar nicht in das Gespräch zu gehen.

00:22:47: Er hat ja in dem Sinn einmal nachgefragt und gefragt

00:22:50: wie bitte?

00:22:51: und dann war einfach der Aufgabenschirm und den Wunsch klar und deutlich

00:22:54: zu wiederholen.

00:22:57: Ohne Erklärung dann hinten wirklich einfach Wunsch Äußerung und nicht dann noch, weil und so weiter.

00:23:06: Und ich glaube wenn er jetzt einfach nein gesagt hätte wäre es vielleicht sogar angenehmer gewesen in dem Moment für mich.

00:23:13: Weil die Angst hätte sich das wahrscheinlich gewünscht, weil es wäre ja einfacher gewesen wenn sie, wenn die Person Nein sagt.

00:23:20: und ich sage einfach einmalig noch schade ich hätte sehr gerne ein Croissant gehabt und verlasse das Kaffee.

00:23:26: Das wäre dann so ein schnelleres Ende der Challenge gewesen.

00:23:30: Also ich glaube so unterbewusst hätte sich das wahrscheinlich die Angst gewünscht, wie wenn man einen Telefonat macht wo man dann nicht als angenehm empfindet in dem Moment und sich unterbewusst dann immer wünscht die Person ist nicht erreichbar.

00:23:46: Nimmt nicht auf Werken!

00:23:50: Oh wow Ich finde das ganz ein schönes Beispiel mit diesem Quasson.

00:23:56: Was war für dich in diesen neunzig Tagen die allerschwierigste Challenge, wo du echt Blut geschwitzt hast?

00:24:06: Glaubst du da eine?

00:24:08: Das waren dreißig Tage und neunzehnte Challenges, die ich einfach in dreizig Tage verpackt habe.

00:24:12: Also eine, also dreizig Challenges aus den Neunzig nicht ausgewählt hat und dann innerhalb von dreizig Tagen...

00:24:18: Ja ja genau!

00:24:19: Du hast dir dreizig challenges gemacht

00:24:21: oder?!

00:24:22: Genau, also Challenges die wir sonst noch geblieben sind waren fremde Personen auf der Straße nach Zehn Franken oder Euro zu fragen.

00:24:37: Fremde Personen für ein Selfie zu fragen an einem öffentlichen Ort ich bin ein Gewinner zu schreien In der Pose mit beiden Händen nach oben.

00:24:55: Wie war das?

00:24:59: Das war ziemlich unspektakulär, ich habe es bewusst in einer Stadt gemacht und da haben sich jetzt nicht viele dafür interessiert.

00:25:21: Da hast du es zu wenig laut gemacht, dass die Menschen nicht...

00:25:25: Vielleicht.

00:25:26: Vielleicht!

00:25:27: Weil ich würde mal sagen da schaut schon jeder hin wenn da jemand schaumt und gewinnt.

00:25:31: Ich

00:25:31: meine dann schauen sich

00:25:34: ja alle um.

00:25:36: Ja und trotzdem ich meine wenn man heutzutage in der Stadt ist und es gibt immer wieder irgendwie Leute die dann laut sind oder so und dann denkt man sich ja gut das ist ein Spinn auf gut Gut Deutsch.

00:25:52: Und jeder ist in seinem eigenen Film, also das ist schon auch ein Learning dann daraus gewesen.

00:25:59: Aber vielleicht die Challenge, die dann auch noch spannend war, war beispielsweise, die mir geblieben ist, zehn Liegestütze zu machen in der Öffentlichkeit, also im öffentlichen Raum wo es Leute hat oder andere Menschen hat.

00:26:12: und ich war dann im Barbershop und da ist ja so eine Bartesaal Aufgestanden, aber also bevor die Challenge kam war das gleiche Spiel natürlich oder spitze Gehände hohe Bulls und viele Gedanken wie Das kannst du nicht.

00:26:29: Das geht nicht Und weiß nicht was.

00:26:33: und dann ja bin ich da.

00:26:35: Also ich durfte dann Ich war fertig mit Wart nicht durfte aufstehen und bin aufgestanden.

00:26:40: im warte ist so eine u-Form des heißt waren So fünf sechs Menschen da platziert.

00:26:47: ich bin aufgesstanden und befreuchten auf den Zestel ging, habe ich einfach zehn Liegestütze gemacht.

00:26:55: Weil wie hat der Barber reagiert?

00:26:59: Auch sehr unspektakulär!

00:27:01: Der Barber ist sogar ein Kollege von mir und er hat mich dann angeschaut wo ich wieder aufgestanden bin.

00:27:08: Er hat mich angeschauen und gesagt einfach so und das war es.

00:27:16: Du

00:27:17: hast auch da nichts erklärt von dieser Challenge.

00:27:20: Ja, das habe ich nicht erklärt.

00:27:22: Ich glaube also wenn ich dir so zuhöre... Das finde ich am schwierigsten!

00:27:28: Sich nachher nicht rechtfertigen zu wollen.

00:27:30: wir Menschen sind ja die Heroes mit Rechtfertigen weil es uns ja peinlich ist in dieser Situation und dann nicht zu sagen ah weißt du ich muss eine Challenge machen weil dann wäre das Ganze ja nicht so schlimm gewesen.

00:27:44: aber dass immer nicht zu erwähnen finde ich persönlich Noch die größere Challenge als die Challenge selbst?

00:27:54: Ja, das stimmt.

00:27:56: Aber in dem Moment ist mir ehrlich gesagt leicht gefallen.

00:28:00: Ich glaube weil ich mich so aus der Challenge vorbereitet habe im Sinne von okay ich weiß was ich formuliere und ich weiß wie ich es mache usw.

00:28:16: Weil ja rechtfertigen, wie das Wort schon sagt macht einen rechtfertig.

00:28:23: Das kenne ich natürlich auch von mir selbst.

00:28:27: gerade im Alltag und so weiter und sofort wünscht man sicher dass man das so stark reduzieren kann, dass es niemals vorkommt.

00:28:37: Und trotzdem ist es glaube ich ein Prozess dahin und der Prozess wird wahrscheinlich nie enden aber es ist schön wenn es weniger wird auf jeden Fall

00:28:45: Ich bin jetzt gerade beim Wort hängen geblieben.

00:28:48: Ich bin ja auch eine, die sehr auf die Wortwahl achtet seit zwei Jahren.

00:28:52: Es gelingt mir nicht immer aber ich schaue mega was ich sage über das mit dem Rechtfertigen.

00:28:57: Das habe ich so nie angeschaut.

00:29:00: Crazy!

00:29:03: Weil eben man macht sich... wie hast du gesagt?

00:29:07: Man macht sich in dem Moment rechtfertig.

00:29:11: Es stimmt ja schon.

00:29:12: Es nimmt auch mega viel Energie, wenn man immer das Gefühl hat, man muss sich erklären wollen, weil wenn man sich erklärt, steht man nicht zu sich.

00:29:22: Das hat mit dem zu tun.

00:29:23: Weil ich z.B.

00:29:26: sage, hey, ich will nicht kommen!

00:29:27: Punkt!

00:29:30: Der andere wartet aber darauf, wieso willst du nicht kommen?

00:29:33: Ich will einfach nicht kommen.

00:29:35: Punkt!

00:29:36: Man muss nicht immer, weil oder... Darum.

00:29:40: Aber die Menschen haben das Gefühl, man muss immer alles erklären und ähm... Ja, das nehme ich jetzt auch mit dem Rechtfertigen.

00:29:50: Siehst du?

00:29:50: Jetzt habe ich wieder etwas gelernt.

00:29:53: Darum!

00:29:53: Du bist ja der Fokus-Inspirator.

00:29:55: Das passt ja jetzt sehr gut.

00:29:58: Ähm... Was hast du dann aus diesen Challenges gelernt?

00:30:03: Wie gehst du...?

00:30:04: Also was ist das Hauptlearning durch diese dreißig Tage?

00:30:10: Und was hat es für dich gebracht, sprich wie gehst du jetzt anders auch mit Ängsten um?

00:30:20: Also ich glaube ein Learning war definitiv rückblickend an Wachstum.

00:30:25: Passiert außerhalb der Komfortzone und außerhalb dieser Komfortzone ist Angst unumränglich.

00:30:35: dann finde ich das Zitat von Tim Ferriss ist zusammengefasst ein Learning von mir Wo er gesagt hat, we suffer more in imagination than reality.

00:30:47: Wir leiden mehr an der Vorstellung als in der Realität.

00:30:51: und so ist es gerade auch mit den Ängsten.

00:30:59: Und ja die meisten Ängste sind erstens... Man muss natürlich differenzieren, sind das dann wirklich ängste, wo wirklich das Leben direkt betroffen ist?

00:31:16: mit Abgrund oder Felswander.

00:31:21: Aber wir sprechen ja nicht von diesen Ängsten, sondern von Alltagsängsten wo es nicht um Leben und Tod geht.

00:31:29: Und einfach auch dazu erkennen dass die meisten Ängste die man hat gar nicht eintreffen und einfach die meisten ängste in Form von Gedanken entstehen und nicht in Form der Realität.

00:31:44: Das finde ich ganz, ganz... etwas Wichtiges, wo du sagst.

00:31:48: Wenn wir jetzt den Bogen noch spannen zur Hochsensibilität gerade viele hochsensible Menschen wollen ja nicht aus ihrer Komfortzone raus sie wollen immer in ihrem Safe Place bleiben so ah da passiert mir nichts.

00:32:01: Sie sind zwar unglücklich sie wollen sich weiterentwickeln aber die Komfort Zone verlassen wollen sie auch nicht und das geht nun mal nicht.

00:32:09: Entwicklung findet immer nur außerhalb von der Komfort zone statt.

00:32:15: Ich habe das ja dieses Jahr wieder gesehen, als ich das allererste Mal knapp drei Wochen alleine verreist bin nach Greta.

00:32:23: Du kannst dir nicht vorstellen was mein Mindfuck mir ein paar Tage davor alles erzählt hat was eintreffen wird.

00:32:32: und also ich war ja kurz davor auch die Reise abzusagen Und ich kann mich noch gut daran erinnern.

00:32:39: Ich habe dann den Muskel-Test gemacht, so soll ich Greta absagen, da kam ganz stark nein!

00:32:45: Da hab' ich es

00:32:45: noch mal ausprobiert und dann

00:32:49: kam wieder nein.

00:32:50: und ich so fuck, ich muss wirklich gehen... ...und das war ja am Endeffekt die beste Reise ever, die ich gemacht habe.

00:32:59: und trotzdem Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast.

00:33:03: Aber mit der allergischen Reaktion ja?

00:33:05: Weil du vorhin gesagt hattest eben die Angst wenn's um Leben und Tod geht Das ist mir natürlich dann schon eingefahren das war einfach in meinen Zellen drin.

00:33:14: jedes mal Wenn ich auswärts etwas essen wollte hat mein Nervensystem wieder angegeben weil mein Nervensystem hat gelernt Achtung!

00:33:24: Auswärtes Essen gleich Gefahr sprich Du könntest sterben.

00:33:30: Und was habe ich gemacht?

00:33:31: Ich bin jeden Tag auswärts essen gegangen.

00:33:34: Weil, ich hab gedacht... Gut ja!

00:33:37: Ich kann jetzt anfangen, auswärt nichts mehr zu essen heißt aber dass ich innerkürzer zurzeit in meinem Leben massiv eingeschränkt bin.

00:33:47: Lass sich jetzt da mein Geist, meinen Kopf, mein Gehirn siegen.

00:33:54: oder auch wenn mein Nervensystem die ganze Zeit so macht wage ich mich jeden Tag trotzdem immer wieder etwas essen zu gehen.

00:34:06: Und ich finde das so, so wichtig dass gerade... Das war natürlich für mich ein traumatisches Erlebnis.

00:34:14: wir haben ja immer das Gefühl Trauma ist irgendwie Vergewaltigung Mordtotschlag whatever.

00:34:20: Nein es kann genau so ein Ereignis sein.

00:34:24: und trotzdem hast du dann zwei Möglichkeiten entscheidest du dich für die Angst, sprich okay ja ich habe jetzt eine schlimme Erfahrung gemacht.

00:34:34: Ich organisiere mein Leben so dass ich mich dieser Angst nicht mehr stellen muss machen ja ganz viele Menschen by the way die hatten einmal einen Autonfall auf der Autobahn.

00:34:47: was fahren sie jetzt?

00:34:48: Die fahren immer über Landstraße Sie gehen einfach nicht mehr auf die Autobahn eben um sich den Ängsten nicht mehr zu stellen.

00:34:55: und Ja ist natürlich eine Option.

00:34:59: Doch ich bin fest davon überzeugt, wenn du die Angst siegen lässt, sprich dass sie die Macht über dich hat.

00:35:08: Dann wirst du einfach irgendwann in deinem Leben so eingeschränkt sein... ...dass du dein Leben nicht mehr genießen kannst!

00:35:16: Wie siehst du das?

00:35:18: Ja, ich finde also sehr gut erklärt und was mir gerade dann auch der Impuls der mir kam ist Ja, die Option hast du nicht mehr durch die Angst zu gehen.

00:35:32: Dann lässt du die Angst ein Stück weit siegen in dem Moment und ich glaube das Gefährliche ist einfach wenn du das unbewusst machst und immer wieder machst.

00:35:43: Ich glaub dann wird es irgendwann eine Form von... oder gibt es irgendwann einen Form von Ohnmacht?

00:35:53: Ganz ganz ein wichtiger Punkt!

00:35:57: So eben die Ohnmacht sprich, du bist nicht mehr Schöpfer über dich selbst.

00:36:02: Sondern ja...

00:36:06: Opfer auch?

00:36:07: Also

00:36:08: wenn du sagst Schöper

00:36:10: dann bist für mich in der Opferrolle.

00:36:12: also ich glaube das ist eine Option muss jeder Mensch für sich wissen.

00:36:23: Ich bin davon überzeugt dass es für mich nicht der richtige Weg ist.

00:36:29: Und eben du sagst es auch so schön, für dich ist das nicht der richtige Weg.

00:36:33: Ich sage auch jeder Mensch ist für sein Leben selber verantwortlich.

00:36:40: Wir entscheiden wie unser Leben im Endeffekt verläuft was wir wollen.

00:36:45: Man muss sich aber auch den Konsequenzen einfach bewusst sein.

00:36:49: Wenn Du natürlich so ein Mensch bist und sagst nö ich will mich den Ängsten nicht mehr stellen Kann das natürlich auch für die Partnerschaft eine große Challenge werden?

00:37:00: Sprich, dass irgendwann halt auch der Partner sagt hey komm entweder kriegst du deine Ängste in den Griff.

00:37:07: Im Griff einfach hey schau sie an stelle dich dem immer wieder und weil das schränkt ja dann auch in der Partnerschaft je nachdem stark mit ein wenn jemand voller Ängster ist.

00:37:20: ich habe das bei meiner Großmutter gesehen.

00:37:22: auch meine Großmütter hatte vor allem Angst.

00:37:26: Also wirklich Angst, Angst und nochmals Angst!

00:37:30: Das war mir dann auch zum Glück weil ich mich schon früh mit Persönlichkeitsentwicklung einander gesetzt habe, war ich sehr achtsam auch, weil eben so Ahnenthemen übernehmen, wo ich gedacht habe... Ich kann alles wieder liebevoll zum Ursprung zurück, nur weil du von allem Angst hattest.

00:37:52: Will ich nicht vor allem Angst haben?

00:37:53: Weil ich war als Kind – das hat mir auch meine Mama erzählt – war es schon sehr die Ängstliche so.

00:38:00: Verwundert mich aber auch nicht wenn du das natürlich in der Familie mitbekommst.

00:38:05: Alles ist schlimm und alles könnte tödlich sein!

00:38:09: Weil ich als Kind auch ein Mädchen war so, ich wollte zwar ausprobieren.

00:38:15: Meine Mama hat so ein schönes Beispiel gebracht weil... Ich muss kurz erzählen, ich kann mich nicht zu gut an die Kindheit erinnern und das ist ja sehr typisch wenn du hochsensibel bist.

00:38:24: Und als ich jetzt in meinem Buch geschrieben habe, hab' ich von Kreta meinen Mama angerufen hey Mama kannst Du mir dann mal so ein bisschen erzählen wie war ich denn so?

00:38:32: Als Kind!

00:38:33: und dann kamen wir eben auch auf die Ängste zu sprechen.

00:38:37: Und er hat sich gesagt, du wolltest ausprobieren zum Beispiel du wolltest unbedingt als kleines Mädchen auf einer hohen Mauer laufen wie das die Kinder ja so wollen aber du hättest es nie alleine gemacht.

00:38:49: Du wolltest immer ich gebe mir die Hand also ich wollte immer so die Sicherheit haben dass mir nichts passieren kann.

00:39:00: Und das war ja das, was wir bevor wir den Podcast gestartet haben darüber gesprochen haben und ich glaube Das ist zum Abschluss auch ganz ein schönes Thema.

00:39:10: Wir Menschen eben viel in der Gesellschaft sind geprägt von Ängsten und alle suchen sich die Sicherheit immer im Außen.

00:39:19: Ich war auch so ein Mensch.

00:39:20: Ich suchte immer die Sicherheit im Außen, ich wollte entweder dass mir der Partner die Sicherheit gibt, die Familie oder der Job – whatever bis sich dann vor ein paar Jahren lernen durfte das im Endeffekt alles wegfallen kann und es wichtig ist uns selber so zu vertrauen, sprich dass wir uns selber den Halt geben können.

00:39:52: Dass wir gar nicht die Sicherheit im Außen brauchen.

00:39:57: Ich finde das hast du ja auch erwähnt vor dem Podcast, dass du jetzt auch am Lernen bist und ich glaube es ist das Leben lang eine Bühne zum Lernen eben dass wir unsere selbst diese Sicherheit geben egal was passiert Wirklich die Sicherheit in uns selbst zu haben und ich glaube, dann kann im Aussen noch so eine Lawine losgetreten werden.

00:40:27: Oder es wird dich nicht aus der Bahn werfen wenn du dir selber diese Sicherheit geben kannst?

00:40:33: Ja, das hast du schön gesagt.

00:40:35: und vor allem noch was du vorhin gesagt hast mit den Ängsten von beispielsweise der Großmutter bin ich auch mega wertvoller.

00:40:46: so gesagt hast Ja, nicht mit mir.

00:40:49: Also du nimmst das nicht an.

00:40:52: Wie jemand der dir ein Geschenk geben möchte und wenn du es nicht annimmst gehört ist er immer noch dem Schenkenden.

00:40:59: Es hat Buddha ja oder ist ein schönes Zitat von Buddha.

00:41:04: und ich glaube auch was du gesagt hast in Bezug auf die Beziehung aber ich glaube im Bezug ist das dann beeinflusstend.

00:41:25: Und ich bin gespannt, dass du dann so früh schon oder jetzt auch nochmals zurückblickend mit deiner Mutter dann auch das Gespräch hattest und dann auch so früh bewusst gemerkt hast, dass möchtest du nicht annehmen von beispielsweise... Ja!

00:41:48: der Großmutter oder vom Wehmer auch immer dann, dass etwas kommt.

00:41:52: Dass man sich halt bewusst fragt gehört das zu mir?

00:41:56: Oder gehört das nicht zu mir?

00:41:59: und ja bin ich das oder bin ich es nicht?

00:42:01: Und ich glaube das ist eine spannende Frage weil vieles unbewusst passiert und vieles was unbewusst passiert wo man sich dann dem entsprechen wenn es unbewust passiert sich diese frage auch nicht

00:42:17: stellt.

00:42:19: Und ich glaube, darum ist es ja so magisch entscheidend und ich bin es jeden Tag am üben.

00:42:24: Dass wir wirklich Schöpfer auch oder Herrinnen oder Herr über unsere Gedanken werden.

00:42:31: Ich glaube, wir alle, ich eingeschlossen, obwohl ich sie ja weiß wie machtvoll unsere Gedanken sind – und trotzdem wenn ich manchmal dann wieder in diesem Gedankenkarussell Verharre, wo ich denke.

00:42:46: Wir sind uns immer noch oder sehr oft nicht bewusst was unsere Gedanken für eine Macht haben und was wir uns dann dementsprechend auch in unser Leben ziehen.

00:42:58: also darum aus dieser Ohnmacht rauszukommen die macht wieder zu übernehmen und primär mal Die Macht zu über nehmen Wieder Herrin oder Herr über unsere Gedanken zu werden werden wir beim Thema Mindset und dann anfangen das Leben neu zu gestalten.

00:43:17: Und sich eben diesen Ängsten zu stellen, auch aus der Komfortzone rauszukommen.

00:43:24: Raphael!

00:43:24: Wir sind am Schluss angekommen und ich möchte dir noch eine Frage stellen.

00:43:27: Ich weiß nicht ob du das Buch kennst Big Five for Life?

00:43:32: Gerne, ja von John Swilecki

00:43:34: Ja genau.

00:43:35: Und dann kennst du ja auch das Ende dieses Buches und zwar, wo er durch sein Museum läuft.

00:43:43: Wie soll dein Museum aussehen?

00:43:48: Wow!

00:43:49: Das ist eine schöne Frage.

00:43:52: Das Buch sind schon einige Jahre vergangenzeitig.

00:43:56: gelesen habe aber das sind ja die Museumstage.

00:43:59: dann oder wenn ich mich richtig erinnere.

00:44:02: Und das Museum ist dann gefühlt mit Museumstagen.

00:44:06: Ja, oder du kannst auch ein Museum betrachten.

00:44:09: Einfach so bevor du die Mutter Erde verlässt, läufst du nochmals durch dein Museum, sprich durch dein Leben und was soll in diesem Museum hängen?

00:44:21: Wie soll es gestaltet sein?

00:44:24: Okay ich glaube mein Museum... Oder ich wünsche mir, mein Museum darf mit viel Mehrwert gefüllt sein.

00:44:41: Mehrwert im im Sinne von Mehrwert, den ich für mich generieren konnte oder generiere.

00:44:51: Den ich leben durfte in meinem Leben Sachen die mir Freude gemacht haben, Sachen die wir Spaß gemacht haben aber auch mehr Wert für andere weil Ich muss ja zuerst für mich auch Mehrwert haben um anderen auch Mehr wert geben zu können.

00:45:10: und Mehrwert für andere heißt für mich dann wieder dieses Wort zu inspirieren.

00:45:15: Also ich hatte heute Morgen die schöne Nachricht, wo ich dir gesagt habe oder?

00:45:23: Hätte ich eine WhatsApp-Machricht von einem jungen Herm, mit dem ich gestern ein Call hatte und der heute mir einen WhatsApp geschrieben hat und sich einfach bedankt hat und auf unseren nächsten Call freut und gerade gesagt hat dass er sein Selbstbild seine Vision und sein Selbstbildung jetzt neu gestaltet hat weil das ne Aufgabe war Und wie viel das ihm gibt und wie er spürt, dass er sein größer supporter werden darf.

00:45:52: Weil das auch etwas ist wo wir gemeinsam hingehen möchten.

00:45:59: Eine solche Nachricht habe ich mit dem Auto parkiert und dann die Nachricht gelesen und muss es zweimal lesen weil ich mir dachte wow... Das ist etwas vom Größten, was man da kommen kann.

00:46:16: Dieses Feedback und deswegen Mehrwert das ist für mich eine Art von Mehrwert Und irgendwie darf ich das Museum dann ganz viele Bilder haben.

00:46:28: Ich stelle es mir jetzt in Form von Bildern vor.

00:46:32: Der Mensch denkt ja auch auf den Bildern Wo wo dann so Tage sind Tage und Erlebnisse sichtbar sind, wo genau solche Sachen passieren und vielleicht, das würde ich nur spannend finden, Sachen die ich nicht bewusst wahrgenommen habe.

00:46:55: Also vielleicht irgendwo wo ich mal etwas mitgeben konnte, wo ich nie erfahren habe was daraus entstanden ist weil das vielleicht auch die Person selber ja bewusst nicht wahrnehmen konnte dass der Input von meiner Seite dann irgendwie etwas ausgelöst hat Und irgendwie so ein Museum, wo ich diese Sachen noch sehen kann.

00:47:16: So aus einer Metaperspektive Das wäre ein schönes Museum.

00:47:22: Wow!

00:47:22: Ich habe gerade eine ganze Haut Weil ich mir dann in diesem Museum Bilder vorstelle die wie so einen Schleier da rüber haben Wo du dann näher rangehst und alle diese Dinge drauf sind, wo du nie erfahren hast.

00:47:37: das hat bis jetzt noch niemand gesagt.

00:47:39: aber es finde eine wundervolle Vorstellung zu wissen, wenn du am Schluss durch dieses Museum läufst, dass du eben auch solche Ereignisse zum Schluss noch sehen darfst, wo du aber das ganze Leben nie mitbekommen hast.

00:47:56: Wow!

00:47:57: Du bist einfach ein inspirierender Mensch, liebe Raphael.

00:48:00: Ich danke dir viel, vielmals dass du da gewesen bist und mit mir über die Ängste was so ein wichtiges Thema ist gesprochen hast.

00:48:11: Danke!

00:48:12: Danke dir auch vielmals Daniel für das Gespräch und deine Einladung

00:48:17: von Herzen.

00:48:17: gerne Ja und wenn du das nächste Mal wieder dabei sein möchtest bei erhöhter Wahrnehmungsfilter Sinnesrausch, dann freue ich mich natürlich, wenn du wieder einschaltest.

00:48:30: Bis dahin eine gute Zeit, Heptesorg und bis bald!

00:48:34: Tschüss miteinander.

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