Episode #42 Vom Lehrer zum Freidenker – Warum seine Kinder ohne Schule aufwachsen
Shownotes
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00:00:03: Hi und herzlich willkommen bei Erhöhter-Bahnnehmungsfilter Sinnesrausch, zwei Punkt Null.
00:00:10: Hier ist
00:00:11: deine Tanya und du hörst der Podcast für hochsensible Menschen!
00:00:17: Ich wünsche dir ganz viel
00:00:19: Spaß,
00:00:20: viele Ahamomente und vor allem dass du ganz viel für dich mitnehmen kannst.
00:00:35: Ja, herzlich willkommen und schön dass du wieder eingeschaltet hast bei erhöhter Wahrnehmungsfilter Sinnesrausch zwei Punkt Null.
00:00:44: Und ich habe mich schon... Ich behaupte jetzt mal Monate auf diesen Podcast gefreut.
00:00:51: heute wieder ein so, so wundervoller Herzensmensch bei mir der Lieber Lück Herzges.
00:00:58: Ihr dürft dreimal raten logischerweise wieder jemandem, den ich bei unserem gemeinsamen Mentoren kennengelernt habe.
00:01:07: Ich kenne Lück jetzt schon über ein Jahr würde ich behaupten.
00:01:13: Ein Jahr einen halb und auch da es war auf eine freundschaftliche Art und Weise Liebe auf den ersten Blick.
00:01:25: Delphine und Party und High Level mich immer wieder geerdet hat.
00:01:32: Und so ist dann unser Kontakt entstanden, ich freue mich riesig dass du Luc dir heute Zeit genommen hast denn du hast eine so spannende Geschichte woraus in die Welt musst den Du warst ursprünglich Lehrer Dann Schulentwickler Brunnenbrett genommen, weil du es in diesem System nicht mehr ausgehalten hast.
00:01:53: Hast einmal die ganze Zelte abgebrochen bis aus dem System rausgestiegen.
00:01:58: jetzt bist du selber ein Speaker Experte für Human Potential und bewusste Entwicklung Und ich freue mich einfach riesig heute mit dir über dein Weg zu sprechen.
00:02:10: Also herzlich willkommen lieber Luc
00:02:15: Herzlichen Dank.
00:02:16: Ich freue mich riesig hier zu sein und wow, war es für eine Anmoderation!
00:02:22: Kannst du dich aber jetzt daran gewöhnen dass du immer so anmoderiert wirst?
00:02:27: Also falls du mal jemand brauchst der dich anmodereert weißt wo du mich fällst?
00:02:32: Okay sehr gerne.
00:02:34: Ja, Lück nimm uns mal.
00:02:36: Nein bevor wir in deiner Geschichte eintauchen ich habe ja neu angefangen die Menschen zu fragen weil ich nicht so Null Acht Fünfzehn Vorstellung möchte.
00:02:45: wenn du dich anhand von einem Tier beschreiben müsstest was wäre das für ein Tier und Weshalb?
00:02:53: Also das Erste was sofort aufploppt.
00:02:57: Als ich das zürcher Ressourcenmodell für mich entdeckt habe und zum ersten Mal da als Teilnehmer war, ist auch dieses Tier sofort auf mich gesprungen.
00:03:08: Und das ist der Delfin!
00:03:11: Warum der Deltin?
00:03:13: Lange Zeit dachte ich mein höchster Wert wäre Freiheit.
00:03:18: Ist er auch.
00:03:19: Aber wie drückt sich diese Freiheit aus bei mir?
00:03:22: durch Spielfreude?
00:03:24: Die sehe ich genau in diesem Delfen.
00:03:27: Also dieses Freisein und vor allem dieses spielerische Genau.
00:03:33: Mega schön, ich habe jetzt gerade studiert.
00:03:35: wenn ich so an einen Delfinen denke dann kommt ja dieses spielerische schon wirklich gerade zum Zug oder zum Vorschein weil der Delfin ja schon so der flippige ist.
00:03:47: und so je machen wir Party spielen wir also von dem her sehr sehr schön dass du die Freiheit mit diesem spielerischen verknüpft.
00:04:01: Ja, nimm uns mal ein bisschen in deine Geschichte mit ein... Ich habe ja schon erwähnt ursprünglich bist du Lehrer warst dann eigentlich in der Schulentwicklung tätig.
00:04:10: Magst Du uns mal back to the roots?
00:04:13: Mal zu diesem Punkt zurücknehmen?
00:04:18: Also ist war leidenschaftlich gern Lehrer.
00:04:22: Das war wirklich ein totaler Wunsch von mir, mit Kindern zu arbeiten.
00:04:28: Kinder liegen mir sehr am Herzen.
00:04:30: noch heute und ich war relativ schnell überqualifiziert ist jetzt vielleicht ein Wort was komisch anklingen mag und dennoch habe mich immer schnell den Herausforderungen gestellt weil zum einen, zu meiner Zeit es noch in unserer Verantwortung lag mit diesen Herausforderungen umzugehen und zum anderen ich habe diesen tiefen Drang in mir Dinge zu verstehen.
00:05:04: Und wenn ich dann vor mir so ein junges Wesen hatte was nicht... in dieses Konzept Schule gepasst hat, habe ich mir natürlich die Frage gestellt ja warum ist das so?
00:05:19: was fehlt dem?
00:05:21: Dann kommen schnell im System Diagnosen.
00:05:25: Das erste was ich kennenlernen durfte war ADHS mit Hyperaktivität.
00:05:33: dann habe ich mich sofort in diesem Bereich weitergebildet weil es mich einfach interessiert hat jungen Menschen vor und vor allem, wie kann ich denen einen Raum geben in dem sie funktionieren?
00:05:47: Dann habe ich gemerkt wenn ich diesen Raum nicht halten kann.
00:05:51: Ja dann war die ganze Klasse ja durcheinander Und so hatte ich dann relativ schnell mit Lesen Reststreifschwäsche zu tun, mit Diskalkulieren, Verhaltensauffälligkeiten von Ausbildung zu Ausbildung gegangen, um das einfach damit umgehen zu können.
00:06:17: Also hatte dann relativ schnell dieses Label Integrative Lerntherapie und dann hieß es wenn du das auf deiner Klasse einbringst, dann trifft es ja nur diese zwanzig bis fünfundzwanzig Schüler.
00:06:37: Das ist Vergeudung Du musst auf eine andere Stelle.
00:06:41: Dann kam ich auf eine Stelle, wo ich dann für einen ganzen Bezirk wirken durfte und Kinder halt mit Aufhelligkeiten, ob es jetzt Lernthemen waren oder Verhaltensaufhelligkeiten die zu mir kamen um zu sehen wie kann ich diesen Kindern helfen?
00:07:03: Der Schritt danach war, weil wir einfach schnell gemerkt haben dass die Arbeit mit den Kindern nicht nachhaltig ist.
00:07:10: Denn wenn sie dann zurück in ein System kommen wo sie sofort wieder eins auf den Deckel bekommen ist die ganze Arbeit umsonst.
00:07:17: das heißt was du über Wochen und Monate aufbaust ist innerhalb von zehn Sekunden kann das zerstört werden Und dann wäre es doch schlauer während du mit Lehrer anarbeitest und Lehrerinnen befähigst.
00:07:32: Das war dann die nächste Stufe, dann ging es halt in Ausbildung und Fortbildung.
00:07:38: Gleichzeitig hatte ich diesen inneren Drang noch einen Masterstudiengang zu machen.
00:07:45: Heute weiß ich dass das aus einem Mangel an Selbstwert war Dass ich das im Außen gesucht habe.
00:07:51: Und es gab dieses ja diesen master Studiengang Im Schulmanagement was sich super spannend fand.
00:08:00: Ja, weil es diese ganze Managementtheorie auf die Schule übergestülpt hat.
00:08:08: Also wie funktionieren Systeme in der Schule?
00:08:12: Das habe ich dann gemacht und das hat mich nachher dahin gebracht dass ich im Luxemburger Bildungssystem als Schulentwickler tätig war.
00:08:22: Wie lange ist das jetzt her?
00:08:27: Ich glaube über den Daumen gepeilt fünf sechs Jahre
00:08:32: Und dann... kam ja so dann ein Bändepunkt bei dir im Leben, dass du gesagt hast hey ich pack das nicht mehr in dem Sinne.
00:08:44: Ich kann hinter diesem ganzen System nicht mehr stehen.
00:08:48: Ich steige einmal bewusst aus diesem System ein.
00:08:51: was war da zumal vorgefallen, dass Du an diesen Punkt gekommen bist.
00:08:57: Also für mich stand immer das Kind im Mittelpunkt.
00:09:01: Mir war immer wichtig, dort einen Raum, einen Rahmen zu schaffen.
00:09:06: Wo dieses Kind sich wohl fühlt und wo dieses Kind einfach ja sich entwickeln konnte.
00:09:11: frei entwickeln also im Gegensatz zu dem wie ich es erlebt hat Also aus der Angst heraus um nicht bestraft zu werden oder auf der anderen Seite unbelohnt zu werden aber nicht aus mir heraus, also das war mir wichtig.
00:09:27: Und ich habe dann irgendwie für mich festgestellt egal an welcher Stelle ich im System gewirkt habe hatte ich den Eindruck dass ich ja das nicht so umkrempeln konnte oder nicht soweit denken konnte wie meine Vision war sondern dass ich an manchen Stellen sehr stark angeeckt bin und dass es dann solche Sätze kamen wer dir deinem Lohn überweist.
00:09:58: Das heißt, gewisse Dinge durften nicht infrage gestellt werden und dennoch ist Marktdinge halt total und radikal infrage
00:10:10: stellen.".
00:10:11: Ja das hat mit der Hochsensibilität und mit der Hochbegabung zu tun – das weißt du jetzt mittlerweile auch!
00:10:17: Und das sind natürlich….
00:10:19: es kommt immer darauf an, wer du im System hast.
00:10:22: Es gibt Menschen wenn
00:10:24: gute
00:10:25: Führungspersonen rankommst, dann sagt die ich nehme dich mit Handkuss und ich bin dankbar dass du dieses System durchleuchtest das du dieses vernetzte Denken hast.
00:10:36: Und auch die Lösungsansätze bringen kannst.
00:10:40: aber zum anderen natürlich auch wenn Du so vernetzt denken kannst das System sehr schnell durchleuchtest die Schwachpunkte siehst das Potenzial Sie es und die Lösungsansätze hast, dann fühlen sich natürlich gewisse Menschen auch wie wenn du ihnen ans Bein pinkelst.
00:11:01: Weil könntest Ihnen ja dann gefährlich werden?
00:11:08: Ja
00:11:10: doch kann sein wobei ich nie.
00:11:12: also ich hatte mehrmals das Angebot halt auf eine andere Ebene zu gehen in diese Direktionskreise hinein und ich habe das nie gefühlt weil Ja, ich habe mich immer gesehen als diesen Potenzialenfalter anfangs halt bei den Kindern und später dann auch bei den Lehrkräften.
00:11:39: Und ich hab' mich nicht in dieser Position gesehen vor allem weil mir die Vorbilder gefehlt haben, die das dann so umgesetzt hätten wie ich es mir vorgestellt habe.
00:11:50: Ich hab da eher einen Krabbenkort gesehen wo einer mit Misstrauen, Mitmisgunst.
00:11:58: Das ist ein Umfeld, in das ich niemals hätte eintauchen wollen.
00:12:04: Zumindest nicht zu dem Zeitpunkt.
00:12:06: Ich hätte mir das nicht zugetraut also da wäre ich emotional zugrunde gegangen.
00:12:12: Wie ging dann der Geschichte weiter?
00:12:16: Ja ich habe dann entschieden zu kündigen.
00:12:21: Das hatte ich schon zwanzig Jahre war das ein Traum von mir Aber immer die Angst vor der Selbstständigkeit.
00:12:31: Mir kam aber dann eine neue Frage oder vor allem kam mir die Frage, wovor habe ich denn Angst und was bräuchte diese Angst?
00:12:40: Und das war relativ schnell geklärt.
00:12:42: Das heißt, wenn du keine Klienten findest ... Und dann war die Frage, was bräuchte es?
00:12:55: Dann die Anfrucht, die intuitiv kam.
00:12:58: Ich müsste mindestens ein Jahr einfach sein können ohne den Druck zu haben, dass ich Menschen finde, die meinen Angebot in Anspruch nehmen und das haben wir dann in der Familie ausdiskutiert wie können wir uns ausstellen aufstellen, dass das möglich ist.
00:13:17: Das haben wir dann getan und sie hier davon am ersten Tag an hat es genügend zu tun aber auch weil die Angst weg war.
00:13:29: Wie lange ist das jetzt her wo ihr von Deutschland weggegangen seid?
00:13:33: Und nimm uns mal ein bisschen mit wo du jetzt wohnst und ob's bei dir auch noch emotionaler Zusammenbruch gab oder nicht.
00:13:42: sprich dass du diese Entscheidung getroffen hast Weil das klingt jetzt alles so schön, alles ineinander gewoben.
00:13:51: Gab es aber auch eine Krisensituation in deinem Leben wo dir aufgezeigt hat?
00:13:58: Oh nein!
00:13:59: Jetzt bin ich an dem Punkt, jetzt muss sich etwas ändern und jetzt gehts nicht mehr weiter.
00:14:03: Also als Schulentwickler war ich im Ministerium direkt im Minister unterstellt.
00:14:11: also da gab's einen Behörde, die sich Skript nennt und die dann für die Ausführung zuständig ist was auf höchster Ebene entschieden wird.
00:14:24: Und ich hatte das große Glück oben im Norden zu arbeiten und da gab es kein Büro so dass ich frei wirklich Freelands arbeiten konnte und das konnte ich von Dienstags bis Freitag so tun an den Schulen wirken, genauso wie ich es mir vorgestellt habe und ich bin auch da vollkommen aufgegangen in diesem Wirken.
00:14:51: Und montags hieß es dann einmal ins Zentrum kommen wo alle Schulentwickler sich getroffen haben um sich auszutauschen.
00:15:01: Da hab' ich ja auch Anfangs den Sinn drin gesehen.
00:15:04: aber ich hab gemerkt über die Jahre hat für mich gefühlt dass wir uns im Kreis drehen nicht lösungsorientiert gedacht haben, sondern immer wieder das gleiche Problem ins Zentrum gesetzt haben und dann da um dieses Feuer, um dieses Problem getanzt haben.
00:15:23: Und das ging mir tierisch auf den Geist weil es mir einerseits Energie gezogen hat und andererseits habe ich gesehen, ich könnte jetzt diese Zeit sinnvoller gestalten und verbringen an Schulen Mit Lehrkräften und muss dann hier Montags Diensten nach Vorschriften machen, was mir überhaupt nicht gefallen hat.
00:15:52: Als mir das deutlich bewusst wurde habe ich gemerkt dass mein Körper angefangen... also mein Körper hatte es mir bewusst gemacht.
00:16:02: Das heißt anfangs war da so Montag, morgen beim Aufstehen ein flaues Gefühl im Magen.
00:16:10: Ach ja jetzt geht's wieder dahin.
00:16:12: Irgendwann war dieses Gefühl schon sonntags und deutlicher.
00:16:18: dann irgendwann war es samstags und deutlicher und irgendwann was freitags nachdem ich die letzte schule verlassen hatte so scheiße unter montag darfst du da hin das ganze wochenende sozusagen im arsch.
00:16:33: Und da war für mich klar, jetzt musst du was ändern.
00:16:36: Vor allem weil auch die körperlichen Symptome so klar und stark waren dass ich gemerkt habe, so kann es nicht weitergehen.
00:16:48: Dann hab' ich das Gespräch mit den Führungskräften gesucht und einfach... Weil die mir immer wieder auch das Feedback gegeben haben Wir sind so zufrieden mit deiner Arbeit Du bekommst so gutes Feedback aus den Schulen.
00:17:02: weiter so.
00:17:02: und dann habe ich gesagt, ich würde das so gerne weitermachen.
00:17:05: Aber mit dem Montag funktioniert es jetzt nicht.
00:17:10: Was können wir daran ändern?
00:17:14: Ist die Möglichkeit nur einmal im Monateil zu nehmen oder einmal alle sechs, sieben Wochen wie auch immer?
00:17:21: Ja nein!
00:17:22: Dann ist diese scheinbare Gerechtigkeit was keine Gerechtigkeiten ist sondern Gleichmacherei.
00:17:30: Ich stalle gleich, wo kommen wir denn dahin?
00:17:33: Wenn wir dir jetzt erlauben da einen anderen Rhythmus zu gehen.
00:17:36: Dann würden das ja alle wollen.
00:17:38: Ja aber in meinem Kopf war sofort wenn das dann alle wollen würde, dann heißt ja irgendetwas läuft hier krumm.
00:17:46: Denn sonst würden die ja mit Freude kommen.
00:17:49: und dann hieß es Das geht nicht.
00:17:51: und dann war für mich klar okay wenn's nicht geht dann gehe ich.
00:17:56: Und dann habe ich gekündigt In Dankbarkeit zu kündigen, das heißt ich habe mir dann Revue passieren lassen vor meinem geistigen Auge.
00:18:12: Wie konnte ich mich in diesen zwanzig Jahren entwickeln?
00:18:16: Also was war mein Weg?
00:18:17: vom Lehrer über den Lerntherapeuten, ... den Lehrertrainer hin zum Schulentwickler und habe gesehen, wow!
00:18:24: Schau mal.
00:18:25: Dieses System hat dich auch zwanzig Jahre lang gefördert... ...und gefordert.
00:18:31: Und genau so habe ich meine Kündigung geschrieben.
00:18:33: Ich habe Danke für jeden einzelnen Schritt, den ich machen konnte.
00:18:38: Hab das auch ganz klar...
00:18:39: Engelkündigung?
00:18:40: Ja.
00:18:42: ganz klar ausgeführt jeden einzelnen Entwicklungsschritt, den ich gehen konnte.
00:18:48: Und dann habe ich die Brücke rübergeschlagen das ich gesagt habe.
00:18:51: Ich merke dass ich hier fertig bin.
00:18:56: es braucht jetzt etwas Neues für mich und um diesem neuen Möglichkeit zu geben kündige ich
00:19:04: Wow!
00:19:05: Ich hab gerade so ganze Haut.
00:19:10: Wie sind die auf diese Kündigung eingegangen?
00:19:13: Also hast du da etwas gehört oder
00:19:15: nein?
00:19:15: Nein, ich habe dieses ganz einfache traditionelle Schreiben bekommen.
00:19:23: Ja wie wenn es an einen Computer gesendet wurde der eine automatische Antwort macht ja kündigung akzeptiert und das hat mir aber wiederum gezeigt hey schau So funktioniert dieses System und so funktionierst du halt nicht mehr.
00:19:42: Also ist es genau restlich, dass du zu diesem Zeitpunkt dieses System verlassen hast?
00:19:48: Du hast dann Frau und Kinder gepackt, du hast ja auch Kinder und ihr seid dann einfach losgegangen.
00:19:53: Wie war das für euer Umfeld?
00:19:56: So vom Lehrer zum Schulen-Zwickler und dann so ne ich habe keinen Bock mehr in diesem System.
00:20:01: Ich steige aus
00:20:03: Standing ovations, alle sind aufgesprungen.
00:20:06: Wir haben geklatscht und getanzt!
00:20:12: Stellen wir jetzt gerade das Gegenteil
00:20:14: vor?
00:20:17: Genau so war es.
00:20:18: Also Kopfschütten, Unverständnis... die im System so weit gekommen sind, weil meine Frau ja auch Lehrerin war und auch in der Lehrerfortbildung gearbeitet hat.
00:20:38: Wie können zwei, die so fest in diesem System integriert sind?
00:20:43: So eine sichere Position haben, ein sicheres großes Gehalt haben Jetzt auf einmal alles zur Seite legen und sagen und Tschüss.
00:20:57: Wie war das für dich oder für dich?
00:20:59: Und deine Frau, dass ihr eben keinen Support, also ich nehme mal an, ihr habt es auch erwartet wahrscheinlich, dass Ihr nicht gerade eben Standing Ovation bekommt sondern halt eben dieses Verhalten.
00:21:08: aber wie war das Für euch als Ihr gegangen seid und eigentlich auf Nullverständnis gestoßen seid?
00:21:16: Und wie war Das auch für die Kinder?
00:21:20: Ich weiß nicht, ob die Kinder es so mitbekommen haben.
00:21:23: Zumindest nicht verbal.
00:21:24: und das was wir auch heute noch immer beobachten ist dass die Kinder nach wie vor wohlwollend aufgenommen werden und dass wir halt die Erwachsenen sind die ja komisch beeugt werden oder an vieler Schmerke auch einfach Es fehlt diese geistige Schnittmenge, es sind keine Gespräche mehr möglich.
00:21:49: Über das Wetter wollen wir nicht sprechen über Krankheiten und Katastrophen auch nicht weil wir einfach wissen was das mit unserem Gehirn macht Und von daher sind wir ein bisschen in diesem Feld wie Außerirdische.
00:22:03: Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt Was für uns schön einfach zu sehen ist dass die Kinder trotzdem aufgenommen werden dass es nicht an den Kindern ausgelebt wird.
00:22:16: Ja, was ja wunderschön ist, weil oft tragen dann die Kinder das aus, was die Eltern entscheiden.
00:22:23: Wann seid ihr losgegangen?
00:22:25: Zwei, drei Jahre?
00:22:26: Ja vor drei Jahren.
00:22:28: Vor drei Jahren?
00:22:29: Dann seid ihr zuerst sag mal wohin?
00:22:31: Wo seid ihr gegangen mit den Kindern?
00:22:34: Wir sind zuerst nach Madagaskar gegangen und es war wichtig, einmal ganz loszulassen.
00:22:40: Und sozusagen zu entwurzeln um einfach...und wir haben dann auch relativ schnell in Madagaska gemerkt Welch großen Rucksack wir noch getragen haben, weil all diese Prägungen haben wir mitgenommen.
00:22:55: Das heißt meine Vorstellung damals war weg und dann ist alles gut.
00:23:00: oder dann habe ich auch alles zurückgelassen was mich... zurückgehalten hat oder was mich eingebremst hat.
00:23:09: Das war nicht der Fall, sondern das habe ich alles mit nach Madagaskar genommen.
00:23:13: In Madagaska hatten wir Anfang sehr viel Zeit und in dieser Zeit sind dann natürlich auch diese Dinge hoch gekommen und wir durften uns diesen Dingen bewusst werden und diesen Dingen
00:23:24: stellen.".
00:23:25: Du sagst etwas ganz, ganz wichtiges.
00:23:28: Viele Menschen flüchten ja dann ins Ausland weil sie denken ich kann ein neues Leben anfangen.
00:23:33: und doch du hast es so schön auf den Punkt gebracht wir nehmen unseren Rucksack mit.
00:23:38: Du kannst nicht einfach das Land wechseln und das Gefühl haben du bist dann ein neuer Mensch sondern erst dann wird dir dann erst richtig bewusst glaube ich eben was für einen grosser Rucksacks du trägst und was du alles mit dir mitgenommen hast.
00:23:57: Wie war das für die Kinder, wo ihr mitgeteilt habt, dass ihr die Zelte in Deutschland abbrechen werdet?
00:24:06: Das ist ein Luxemburg-Fahrersprache.
00:24:09: Sorry ja genau!
00:24:10: In Luxemburgo wie war es das für diese Kinder?
00:24:12: Wir haben sie darauf reagiert so hey wir nehmen uns euch aus der Schule raus, wir beginnen ein neues Leben.
00:24:19: Also Levi war zu dem Zeitpunkt noch nicht in der Schule war es dann vielleicht ein weniger großer Schritt, weil er uns größtenteils um sich herum hatte und das hat sich ja nicht geändert sondern das Umfeld hat sich geändert.
00:24:38: Und für Maurice war es ein großes Abenteuer und das ist es heute noch.
00:24:43: Das ist auch einfach schön zu sehen, weil wir mittlerweile... so drei vier Monate im Jahr in Spanien aktuell.
00:24:52: Wir sind gut drei, vier Monate in Luxemburg und dazwischen reisen wir.
00:24:58: Wir hatten eine Zeit lang der Homebase in der Schweiz.
00:25:01: die hat sich das hat sich dann irgendwann aufgelöst.
00:25:04: jetzt merken wieder da wollen wir auch wieder hin.
00:25:08: also die Berge haben uns immer sehr viel gegeben.
00:25:14: was wir feststellen ist dass Egal wo wir ankommen, Maurice hat sofort Kontakt zu den Einheimischen.
00:25:23: Sofort Kontakt auch zu einheimischen Kindern und das was ultraspannend ist... In Luxemburg ist es weniger der Fall.
00:25:37: aber da sind die Kinder dann auch anders strukturiert, anders konditioniert.
00:25:41: An anderen Orten sind wir vor allem mit freien Familien in unserem Umfeld und da sind.
00:25:49: Und da beobachten wir, dass sie da wo das Spiel aufgehört hat und wir wegfahren.
00:25:56: Und zwei drei Monate später oder auch manchmal ein halbes Jahr später da wieder auftauchen wird genau an der Stelle weiter gespielt.
00:26:06: Das ist ja unfassbar zu beobachen und es so schön zu sehen.
00:26:13: Ja also wie erwachsenen brauchen dann zwei, drei Tage um wieder anzukommen und wieder Wurzeln zu fassen.
00:26:21: Und das was ich bei den Kindern beobachte ist als wären sie nie weg gewesen.
00:26:25: Sie knüpfen genau wieder da an wo sie aufgehört haben.
00:26:29: Und da sehe ich sie auch als große Lehrmeister Was wir wieder von ihnen lernen können und wieder in uns entdecken können.
00:26:40: Ja diese Spielfreude die ich benannt habe Anstatt im Verstand zu suchen, was braucht das jetzt noch alles?
00:26:49: Damit ich mich da wieder wohlfühle.
00:26:51: Einfach wieder ankommen und da weitermachen, wo wir aufgehört haben.
00:26:58: Du bist drei Jahre nicht mehr im System.
00:27:02: Hast aber zwanzig Jahre in diesem System gearbeitet gemäß deiner Meinung.
00:27:09: Was läuft falsch in unserem System?
00:27:13: Es ist auf Misstrauen, darauf Angst aufgebaut.
00:27:16: Das läuft schief.
00:27:17: D.h.,
00:27:20: die meisten Menschen sehen die Welt aus den Augen der Angst.
00:27:29: Was alles könnte schiefgehen?
00:27:31: Was alles ist in meiner Vergangenheit schiefgegangen?
00:27:34: Deshalb reden sie ja auch vor allem über alles was schief geht – Überkrankheiten, über Unfälle und selten über Dinge die gelungen sind.
00:27:44: Also im alten System, wenn wir über etwas geredet haben was uns gelungen ist oder wenn wir eine kraftvolle Vision hatten dann wurde das sofort gedeckelt.
00:27:55: Glaubenssätze wie Selbstlob stinkt und alle diese Dinge... Das genau läuft dem System schief.
00:28:03: D.h.,
00:28:03: es ist ein System was uns klein hält weil es auf Misstrauen basiert.
00:28:08: Ja und das ist etwas ganz, ganz Wichtiges gesagt.
00:28:10: Eben ein System dass uns klein hält.
00:28:12: ich meine das System will ja nicht dass wir ich sage jetzt mal Freiheitsgeister sind.
00:28:18: ein System will dass die Menschen funktionieren dass sie in der Gesellschaft in dem System wo Sie kreiert haben zurechtkommen aber ja Nicht studieren.
00:28:31: okay was könnte jetzt falsch sein an diesem System?
00:28:35: Was läuft hier falsch?
00:28:37: Was für ein guter Ansatz müssen wir haben, damit die Menschen glücklich und zufrieden sind.
00:28:43: Traurig aber wahr!
00:28:44: Das System will, dass die Menschen krank sind.
00:28:48: Weil das ist das was ich auch gesehen habe als ich im Medizinischen gearbeitet habe, denn ich bin nach wie vor fest überzeugt.
00:28:56: Jedes körperliche Symptom hat eine seelische Ursache – alles.
00:29:02: Ja, die Medizin braucht es für Notfallmedizin bei Prationen schwerer Unfall, whatever.
00:29:10: Aber all die chronischen Krankheit Herz, Kopf, Niere, what ever hat ganz einen anderen Hintergrund.
00:29:18: aber man will ja gar nicht dass die Menschen gesund werden Sondern... Man verdient ganz viel Geld damit.
00:29:28: Ja genau darum egal ob jetzt Schulsystem oder Krankensystem Spannend heißt es eigentlich der Gesundheitssystem.
00:29:38: Ich habe es jetzt aber explizit, also unbewusst Krankheitssystem genannt weil für mich ist das kein Gesundheitssystem sonst würde das ja ganz anders laufen.
00:29:50: man will dass die Menschen nicht über den Tellerrand hinaus schauen und gerade bei Kindern.
00:29:59: ich finde das so crazy und ich glaube einfach immer noch fest daran, weil du unter anderem du und deine Frau ein Vorreiter seid dass sich in diesem Schulsystem auch in den nächsten Jahren ganz viel verändern wird das es so einfach nicht mehr weiter geht.
00:30:16: Ich finde das so schlimm auch wenn Kinder beobachte, das Leistungsorientierte.
00:30:24: Ich bin nur gut genug wenn ich funktioniere, wenn ich
00:30:27: leiste.".
00:30:28: In der Schweiz ist die Note die sechs am besten.
00:30:31: Eins Katastrophe!
00:30:35: Ich finde es so schlimm.
00:30:38: Letztens habe ich mit meinem Patenkind über... Sprich wir haben zusammen Englisch gelernt, er hatte eine Englisprüfung Und irgendwann habe ich ihm dann angerufen, und ist sie gut gegangen.
00:30:51: Ich wollte nur wissen ob er einfach zufrieden ist nicht wegen der Note, von dem bin ich schon seit Jahren weg und er so ja es geht und ich so ah also bist du nicht zufriedener.
00:31:04: und dann sagt er ne ich hatte eine Fünf Es ist wie nicht genug, weil es müsste ja perfekt sein.
00:31:15: Ich müsste eine Sex haben und ich finde das einfach so krass dass unsere Kinder so dahin gezüchtet werden, dass sie nonstop performen und leisten müssten.
00:31:29: wenn sie gute Schulnoten nach Hause bringen werden sie geliebt.
00:31:34: Wenn Sie weniger gute Schulnote nachhause bringen müssen sie an sich arbeiten Und das läuft in meinen Augen im System falsch.
00:31:46: Ja, das ist was ich Misstrauen nenne.
00:31:50: Wir bringen es nicht fertig, es auf Liebe aufzubauen und das, was wir unseren Kindern täglich sagen – und das haben wir über Arno Stern den Vater von Andre Stern gelernt weil er seinen Kindern immer mitgegeben hat.
00:32:06: Das ist dieser Satz Ich liebe dich, weil du so bist wie du bist!
00:32:10: Da gibt's keine Bedingung.
00:32:12: Und natürlich gibt es das Moment, wo uns das nicht einfach fällt.
00:32:17: Weil dann auch wieder unsere Prägungen ja aktiv werden und dass ist eine Entscheidung die Prägung Prägungs sein zu lassen einmal tief einzuatmen und dann wieder in dieses Gefühl zu gehen und ich liebe dich so wieder bist weil du so bist wie du bist.
00:32:36: Deine Kinder gehen ja nicht zur Schule.
00:32:40: Sag mir jetzt noch mal, wie heißt der kleine?
00:32:44: Levy.
00:32:45: Der war ja eigentlich noch nie in diesem System, oder?
00:32:48: Das habe ich richtig verstanden.
00:32:50: Weil als ihr gegangen seid, war der ja gar nicht.
00:32:54: Was machen eure Kinder den ganzen Tag?
00:32:57: Nimm uns da mal ein bisschen mit!
00:33:00: Die spielen den ganzen tag so wie wir als Kinder den ganze Tag gespielt haben bevor wir in die Schule gegangen sind.
00:33:09: und genau so lernen sie also im Spiel lernen sie.
00:33:13: So haben wir Gehen gelernt, so haben wir Sprechen gelernt.
00:33:16: dafür hat keiner von uns Unterricht gebraucht und wir setzen das einfach fort.
00:33:21: und so kommt es dass Maurice der einfach ja körperlich sehr begabt ist handwerklich sehr begapt ist relativ schnell diese Dinge anzieht und lernt.
00:33:35: also hier auf der der Fincher dann auch wirklich mit Hand anlegt und da auch auf Erwachsene trifft ihm das Zutrauen.
00:33:45: Und ihn mitnehmen, so pflanzt er hiermit, so erntet er hier mit.
00:33:51: Hier wurde vor ich glaube vier Wochen ungefähr ein Dach neu gedeckt, wo er gefragt hat darf ich mitmachen?
00:33:59: und Tobi der es gedeckte, sofort gesagt hat ja klar machst du mit
00:34:04: Und eben nicht diese Angst, oder er kann das nicht?
00:34:07: Er ist noch zu klein sondern nein.
00:34:09: Ja oder er könnte vom Dach fallen was auch immer Nein!
00:34:12: Also natürlich bei der Blicke zu uns Eltern erlaubt ihr als ist es in Ordnung und für uns ist es immer in Ordnungen wenn es für die Kinderinordnung ist weil wir ihnen dieses Gefühl gelassen haben von Trau deinem Körper, trau deinen Körpersignalen.
00:34:37: Wir haben zum Beispiel Maurice nie geholfen irgendwo rauf zu klettern.
00:34:42: Wenn er es von sich aus fertig gebracht hat dann wussten wir dann ist sein Körper auch bereit das zu tun und so hat er dieses Vertrauen in seinen Körper kennengelernt nach wie vor nicht auf jede Höhe, weil er einfach diesem inneren Gefühl traut.
00:35:07: Er geht bis an seine Grenze aus Abenteuerlust ein Stück darüber hinaus, weil das halt Wachstum ist.
00:35:18: aber er würde niemals sich überfordern auch nicht wenn also Mutprobe oder so gibt es für ihn nicht.
00:35:29: Hast du das Gefühl, dass das mit dem zu tun hat weil er sich eben nicht beweisen muss?
00:35:34: Ja genau also bin ich fest davon überzeugt.
00:35:37: Das kann mir jetzt auch so, weil es macht ja wie Sinn durch das, dass er akzeptiert wird so wie er ist und sich selber kennenlernen kann seine Gaben, seine Fähigkeiten, dass Er, weil er nicht das Leistungsorientierte hat kommt ihm das gar nicht in den Sinn, sich eben beweisen zu müssen und darum halt keine Mut proben.
00:36:05: Wie alt ist er jetzt aktuell für die Zuhörigen?
00:36:09: Zehn.
00:36:12: Ich finde das ja mega stark was ihr macht.
00:36:16: Wahrscheinlich werdet ihr auch oft... Nein ich frag anders!
00:36:19: Mit welchen Sätzen werdet Ihr oft konfrontiert wenn die Menschen wissen dass ihr das System verlassen habt?
00:36:26: Was sind so die Hauptsätze, die ihr hören müsst von Menschen oder früher?
00:36:35: Früher war es eher ein Nicht-Verstehen.
00:36:39: Es gab dann auch wirklich Schwierigkeiten unter den Kindern weil die Zeit wo wir noch in Luxemburg fahren und unsere Kinder nicht zur Schule gingen Die Frage oder vor allem Maurice war zu dem Zeitpunkt der Einzige, der in die Schule hätte gehen müssen.
00:36:57: War natürlich die Frage ja warum muss er nicht gehen und warum müssen wir?
00:37:02: Ja klar!
00:37:03: Und was ich dann besonders schade fand dass da nicht der Impuls war den Kindern zu sagen ja dann fragt ihn doch oder dann fragst doch seine Eltern Denn das hätte ja dann eine erste Antwort gegeben.
00:37:19: Die Antwort der Eltern war ja innen egal, wenn ihre Kinder dumm bleiben und das hat natürlich sehr wehgetan.
00:37:27: Es ist natürlich ein typisches Verhalten, weil auch wieder aus Angst.
00:37:31: Du hast es ja vorhin schon angesprochen die Menschen werden durch Angst gesteuert.
00:37:35: wenn du natürlich so eine Aussage bringst sprich hätten sie es ja anders gemacht und hätten gesagt frag mori selber oder geh auf die Eltern zu dann hätte sich allenfalls ihr Kind auch mit dem auseinandersetzen können.
00:37:49: und dann plötzlich sowieso machen wir das eigentlich nicht.
00:37:53: Das ist nicht gewollt.
00:37:55: Genau, es ist nichtgewollt
00:37:56: oder wie du sagst mit Ängsten verbunden was von jetzt unsere Kinder auch auf diese Idee kommen.
00:38:02: und wie machen
00:38:02: wir das?
00:38:03: Ja rebellisch werden und dann ja genau nicht mehr in die Schule wollen weil sagen ja wenn das Kind nicht muss weil macht ja absolut Sinn.
00:38:09: wieso soll ich denn noch dorthin gehen?
00:38:14: Hat das Maurice da zumal, also hat man das ihm auch gesagt wegen der Dummheit oder wurde das einfach gegenüber von euch so kommuniziert?
00:38:22: Das
00:38:22: wurde eher gegenüber von uns.
00:38:25: Das heißt wir haben das dann über die ja ich weiß nicht inwiefern diese Kinder dass da Maurice gesagt haben aber es ist mittlerweile ist es eh absolut weil wie weil Die Beobachtung und das das ist ja auch das was wir gesehen haben vor allem auch Großeltern hatten anfangs Ja, keine Vorstellung davon.
00:38:46: Wie soll das gehen?
00:38:48: Und jetzt wo Sie sehen wie sich Maurice entwickelt stellt sich diese Frage einfach nicht mehr.
00:38:57: Weil ich glaube wenn man es jetzt aus gesellschaftlicher Sicht anschaut und das werden wahrscheinlich auch viele denken wenn sie von deinem Legumensweg, von deiner Geschichte hören so oh mein Gott wie wird dann der später mal einen Job finden?
00:39:13: Weißt du, das ist ja so das klassische Gesellschaftsdenken.
00:39:18: Und doch fragt sich ja keiner.
00:39:20: So crazy!
00:39:22: Das Schulsystem ist ja veraltet.
00:39:24: Wir lernen immer noch der gleiche Scheiß.
00:39:26: Ich kann es nicht anders ausdrücken wie vor fünfzig oder hundert Jahren.
00:39:31: Was bringt es mir wenn ich... Wenn ich Bruch rechnen kann?
00:39:37: Mal ganz ehrlich, was bringt es mir wenn ich in alte Dramen in alten Urgeschichten eintauchen muss?
00:39:43: In der Schule.
00:39:45: Also ich könnte zig Dinge aufzählen und ich meine die Kinder lernen ja trotzdem zu schreiben.
00:39:54: Das lernen sie ja alles aber im ihrem Teppo Wenn Sie bereit sind.
00:39:59: also Maurice war bis vor kurzem nicht bereit weil er es nicht braucht.
00:40:04: also es gibt keinen inneren Anlass
00:40:07: um
00:40:08: lesen, schreiben zu lernen.
00:40:10: Spannenderweise wenn wir in Luxemburg sind darf er in der freiwilligen Feuerwehr dabei sein immer obwohl ja wir weder dort angemeldet sind noch regelmäßig dort sind.
00:40:24: das heißt und da sind wir super dankbar dass es da eine Struktur gibt die genau diese Freiheit ermöglicht Und innerhalb dieser dieser Übungen.
00:40:38: Er möchte jetzt unbedingt das erste Abzeichen bekommen.
00:40:41: Und für dieses erste Ab Zeichen gibt es eine praktische Übung und eine theoretische Übung.
00:40:46: Für die theoretischen Übung braucht er Lesen und Schreiben, was hat der dann gemacht?
00:40:52: Der kam nach Hause und sagte, jetzt möchte ich lesen und schreiben lernen!
00:40:56: Dann haben wir geguckt... Also er wollte nicht mit uns.
00:41:02: Das war sofort klar.
00:41:03: Nicht mit Mama, nicht mit Papa und dann haben wir halt ausgelotet welche Möglichkeiten gibt es.
00:41:09: Er war kurze Zeit in zwei unterschiedlichen Online-Schulen wo wir gemerkt haben das geht nicht denn er hat ein sehr feines Gefühl für.
00:41:19: geht es hier um mich oder geht es um ein Programm?
00:41:23: also von daher Schulen die sich entwickeln wollen.
00:41:25: Maurice wäre der beste Seismograph, weil er sofort instinktiv, intuitiv fühlt.
00:41:39: Ja geht es hier um die Menschen oder geht es um etwas anderes?
00:41:44: und wenn es um was anderes geht macht er zu.
00:41:46: dann sagt er ne mach ich's nicht.
00:41:49: Ich finde das so stark.
00:41:50: Die heutigen Kinder sind ja so viel weiter als wir da zumal, sie geben den Tarif durch Und das haben dir jetzt für eine Lösung gefunden?
00:41:59: Wir haben dann in unserem Umfeld nachgefragt, weil wir ja... und ich war da im Tobi-Umfeld, weil ich in der Crew die Matheflüsterin kennengelernt habe.
00:42:11: Und da war halt die Frage hey!
00:42:13: Ich weiß dass du im Bereich Mathe so viel ermöglicht für Kinder und Jugendliche.
00:42:21: hast du auch einen Impuls für Lesen und Schreiben?
00:42:25: Und den hatte sie.
00:42:26: Dann haben wir Maurice dieses Material online gezeigt.
00:42:31: Er ist darauf angesprochen, obwohl er zehn Jahre alt ist und dieses Material dann eher für Kinder mit sechs, sieben Jahren gedacht ist also bei Schul-Eintritt und damit arbeitet der.
00:42:42: Und durch diese intrinsische Motivation geht das auch schnell von Stadten.
00:42:51: Also er hat jetzt hier auf der Finca Julli vor Zwei Wochen, glaube ich, ihr Wellness- und Massagezentrum eröffnet ist ein Raum wo sie massagen gibt.
00:43:06: Und auch mit ätherischen Ölern die Sinfonie auf das Herz macht.
00:43:13: Und Maurice mag dieses körperliche selbst... Ja, massiert werden, geherzt werden.
00:43:22: Und für ihn war sofort klar, aha da müsste ich hin.
00:43:26: und er hat hier dann gestern eine Bewertung geschrieben.
00:43:29: Wow!
00:43:30: Wie lange ist jetzt das Herr, wo er gelernt hat zu schreiben und lesen?
00:43:37: Ich glaube vor drei Monaten kam der Impuls.
00:43:40: Und er hat ihr jetzt eine Bewerbung geschrieben?
00:43:43: Ja.
00:43:44: Wow... Und was zeigt uns das?
00:43:47: einmal mehr wenn...?
00:43:51: Das bin ich fest davon überzeugt und das beginnt schon bei den Kindern.
00:43:54: Irgendwann, wie du es gesagt hast sie haben ja diesen Impuls.
00:43:58: jetzt will ich einen Schritt weiter kommen.
00:44:01: a ok Ich kann nicht lesen, ich kann nicht schreiben das braucht es aber.
00:44:05: Und dann bin ich aber auch bereit und dann gehe ich all in Und dann lerne ich mit Freude, weil ich weiß okay wenn ich das kann.
00:44:15: Das nächste Mal, wenn ich bei der Freiwilligen Feuerwehr bin, kann ich diese Prüfung absolvieren und bekomme dieses Abzeichen.
00:44:21: Ich glaube dass bestätigst du mir als ehemaliger Lehrer nicht.
00:44:25: viele Kinder könnten nach drei Monaten schon eine Bewertung schreiben.
00:44:31: oder sehe ich das jetzt falsch?
00:44:33: Nein, weil es im Schulsystem ja didaktisiert wird.
00:44:37: Das heißt da wird dann nur gewisse Buchstabenfolgen am Anfang gemacht und ich hab's bei meiner jüngsten Tochter gesehen die mit achtzehn Monaten Michael Jackson geschrieben hat, weil das der Künstler war, der sie total berührt hat und sie wollte das schreiben lernen eine Anlautabelle gegeben und ihr gezeigt, wie diese Anlauthabele funktioniert.
00:45:06: Und anhand dieser Tabelle hat sie dann Michael Jackson geschrieben.
00:45:09: Natürlich phonetisch aber es war lesbar!
00:45:13: Als die dann in der Schule kam, hat sie ... weil sie nicht... Es wurde nicht auf das bisschen aufgebaut was sie sich selbst angeeignet hatte sondern jetzt bist du wieder ein Lehrer-Tisch.
00:45:28: Alles, was du bisher gelernt hast in dem Bereich erkennen wir nicht an und du musst jetzt bei diesen Übungen beginnen wo alle beginnen.
00:45:38: Und was ist passiert?
00:45:41: Sie hat eine Leserestschreibentwicklung entwickelt und ich habe das ja sehr klar gesehen weil ich dieses Grundfissen auch hatte da hingehend ja auch ausgebildet war.
00:45:55: Ich finde es so krank eben wie man Du hast es vorhin mal so schön gesagt, dass zudeckeln.
00:46:03: Hat ja auch mitzudeckern zu tun, auch mit dem Potenzial von den Kindern eben.
00:46:08: die Kinder werden gar nicht so wahrgenommen wie sie sind sondern wir haben ein System X und dem wird gefolgt, egal ob du schon weiter bist oder nicht.
00:46:17: und dann fragt man sich warum die Kinder rebellisch sind?
00:46:21: Nicht zuhören kein Bock haben weil sie einfach massiv unterfordert sind und v.a.
00:46:26: weil sie nicht ernst genommen werden.
00:46:30: Die einen sind unterfordert, die anderen sind überfordert.
00:46:33: Es ist ja nur für eine geringe Masse... ...die sich innerhalb dieser Norm bewegen, für die diesen Unterricht dann gangbar ist,... aber für den Groh der Kinder ist es nicht machbar und das ist ja das was wir auch heute beobachten.
00:46:50: Warum gibt es so viele Spiele?
00:46:53: Kinder oder Jugendliche mit Schulschwierigkeiten.
00:46:56: Und warum gibt es so viele Kinder und Jugendliche, die psychische Erkrankungen entwickeln?
00:47:04: Du bringst das auf den Punkt!
00:47:06: Und eben da vielleicht auch abzuschließen... Die Frage ist ja auch immer was heißt normal?
00:47:15: Wer gibt vor was in der Gesellschaft normal ist und was eben nicht normal ist.
00:47:24: Und als ich dir jetzt vorhin dazu gehört habe, wenn du sagst es ist für ein minimaler Teil ja, ist das richtig so wie es aktuell funktioniert?
00:47:34: Ist das ja eigentlich, wenn wir nach der Definition von der Gesellschaft gehen, ist es ja eigentlich nicht normal weil viel mehr Kinder brauchten Ganz ganz etwas anderes.
00:47:50: Ja, absolut!
00:47:52: Also ich bin fest davon überzeugt dass wir einzigartig sind jede für sich jeder für sich und von daher eine Suppe vorgestellt zu bekommen jeden Tag die für jeden gleich ist.
00:48:06: ja das kann nicht schmecken es kann halt nur diesem einen Kind schmecken.
00:48:11: Und deine Geschichte zeigt Wir und ganz vielen Zuhörer und Zuhöre dann auf, dass es eben möglich ist das System dem System den Rücken zu kehren.
00:48:23: Dass die Kinder wegen dem nicht dumm sind.
00:48:28: im Gegenteil sie werden sich viel besser entwickeln und sie können ihr ganzes Potenzial ausleben und ihre Fähigkeiten auch kennenlernen, weil sie den Druck von außen nicht haben.
00:48:42: Aber trotzdem spüren okay jetzt ist wieder der Zeitpunkt um etwas Neues zu lernen und dann aber viel offener sinken und es viel schneller geht.
00:48:51: also das ist ja ein Riesensegen finde ich dass deine Kinder so aufwachsen können.
00:48:58: Also ich, darum habe ich auch gesagt Glück!
00:49:00: Ich will dich in meinem Podcast, ich hoffe dass du ganz ganz viele Menschen, viele Familien da draußen inspirierst das wenn ihr diesen Sprung geschafft habt es auch ganz ganz ganz viel andere Familien schaffen werden.
00:49:18: und es gibt ja immer mehr Familien die dem System knallhart den Rücken zudrehen.
00:49:23: und ich glaube wir sind in einer Zeit Wir kommen in eine neue Ära, wir kommen in einen neuen Bewusstseinsebene wo auch in der Gesellschaft im System noch ganz viel ändern wird.
00:49:40: So wie es bis jetzt gelaufen ist das wird nicht die Zukunft sein.
00:49:45: also vielen Dank dafür auch dass du und deine Frau ganz viele Menschen vorgegangen seid den Weg zu Ebenen aufzuzeigen, dass es eben möglich ist aus dem System auszutreten.
00:50:02: Und ja danke auch dafür, dass ihr wirklich – weil so viele sagen ja ich liebe mein Kind so wie es ist aber das ihr wirklich eure Kinder so liebt wie sie sind mit ups and downs was völlig das normale leben ist aber immer wieder schneller das bewusst sein zu haben.
00:50:23: okay jetzt bin ich wieder in den alten muster und ich switche wieder.
00:50:28: also ich finde es wirklich großartig und ich ziehe vor euch den hund dass ihr diesen weg geht grossartig.
00:50:36: Und zum Schluss möchte ich dir noch eine frage stellen.
00:50:39: du kennst sicher das buch big five for life.
00:50:44: Wie ist dein Museum?
00:50:46: Wie soll dein Museum aussehen, bevor du von dieser Welt gehst.
00:50:50: Wie sieht es aus?
00:50:52: Also was definitiv im Museum noch sein wird und was im Moment noch nicht drin ist, ist eine Safari weil ich auch das Leben wie eine Safari sehe und das kommt ja auch vom gleichen Autor von John Strelecki eines meiner Lieblingsbüchern die Safari des Lebens.
00:51:14: Das steht für uns als Familie in naher Zukunft an, dass wir wirklich mit den Kindern ... weil Levy ist ein ... ich nenne ihn Tierkommunikator.
00:51:29: das noch in sich trägt und wirklich mit Tieren kommuniziert auf seine Art und Weise.
00:51:35: Mein Lieblingsbeispiel ist, dass wir als wir in Turin waren Josef auf der Konvention und ich war mit den Kindern in einem Park wo Eischirnchen sind die man füttern kann.
00:51:46: Und Maurice stand mit seiner Tüte da und hat versucht sie anzulocken hatte kein ja keinen Erfolg genau.
00:51:55: Und Levi hat ohne nichts, hat er sich einfach auf den Boden gesetzt und hat da auf einmal sieben acht Tiere um sich herum.
00:52:02: Also Eichhörnchen um ihn herum... ...und das zu sehen und so sein zu lassen.
00:52:08: Das sind Bilder die in meinem Museum hängen und die mich voll erfüllen und erfreuen zu sehen was möglich ist.
00:52:23: Wow!
00:52:24: Ich bin völlig... berührt von deinen Worten, eben auch von deinem Weg.
00:52:31: Ich kann es noch immer wieder sagen und ich finde es einfach grossartig was ihr macht.
00:52:37: Möchtest du zum Abschluss den Zuhörerinnen und Zuhäurer übergeben dir das Schlusswort?
00:52:43: Was willst du ihnen mit auf den Weg geben?
00:52:48: Ja dann dass ist eine Entscheidung ist ins Vertrauen zu gehen und das Leben mit vertrauensvollen Augen zu sehen.
00:52:58: Und wenn sie dies fühlen oder das sie berührt, dass ich sie da einlade und ermutige genau diesen Schritt zu gehen.
00:53:08: Und step by step in dieses Vertrauen hineinzuwachsen Denn das Leben ist beides!
00:53:15: Wir können es halt von der einen Seite betrachten oder von der anderen.
00:53:20: Wunder wunderschön Da gibt's nichts mehr hinzuzufügen.
00:53:25: Lieber Lück, Ich danke dir ganzem Herzen, dass du dir die Zeit genommen hast um hier in meinem Podcast über deinen Weg zu sprechen.
00:53:37: Du bist ein riesen Vorbild großartig.
00:53:41: also wirklich danke dafür was ihr in dieser Welt bewegt und ich werde natürlich auch alles von dir verknüpfen.
00:53:48: Du begleitest ja auch Menschen und das wenn eine Zuhörung zuhören merkt wo.
00:53:55: wenn dieser Mensch diesen Weg gegangen ist Dann will ich mich mit diesem Mentor ein Stück weit auf den Weg machen.
00:54:03: Also nutzt die Chance, Lück ist ein herzensguter Mensch und wenn ihr eine Veränderung in eurem Leben wollt dann ist das sicher der richtige Mentor denn er weiß was wirklich Veränderungen heißt.
00:54:16: Ich danke dir viel vielmals lieber Lück.
00:54:19: Ja, und wenn du das nächste Mal wieder einschalten möchtest bei erhöhter Wahrnehmungsfilter Sinnesrausch.null, dann freue ich mich, wenn du wieder mit dabei bist.
00:54:31: bis dahin eine gute Zeit, Hebden sorg' und bis bald!
00:54:35: Tschüss miteinander!
00:54:38: Danke Dietan für deine Zeit, für deinen Raum und die Möglichkeit ja bei dir im Podcast sprechen zu dürfen.
00:54:46: Von Herzen gerne.
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