Episode #40 Stärker als der Aufprall - jenseits der Grenzen
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00:00:03: Hi und herzlich willkommen bei Erhöhter-Bahnnehmungsfilter Sinnesrausch, zwei Punkt Null.
00:00:10: Hier ist
00:00:11: deine Tanya und du hörst der Podcast für hochsensible Menschen!
00:00:17: Ich wünsche dir ganz viel
00:00:19: Spaß,
00:00:20: viele Ahamomente und vor allem dass du ganz viel für dich mitnehmen kannst.
00:00:34: Ja, wunderschöner guten Morgen und schön dass du wieder eingeschaltet hast bei erhöhter Wahrnehmungsfilter.
00:00:41: Sinnesrausch er zwei Punkt Null.
00:00:43: ich habe mich so so fest auf die heutige Podcast Aufnahme gefreut!
00:00:49: Ich muss da lange warten wie sich die Zusage bekam aber ich freue mich jetzt umso mehr das die liebe Jasmin Dräuf bei mir im podcast ist Wieder einmal natürlich bei unserem gemeinsamen Mentoren kennengelernt und ich durfte sie letztes Jahr in Basel, bei Unity als Speakerin sehen.
00:01:14: Und ich stand wirklich da mit offenem Mund – du hattest mich von Minute eins an mit deiner Geschichte!
00:01:23: Und ich durfte dann Jasmin auch mit ihrem Mann erleben und ich sage euch jetzt schon, das ist einfach für mich so ein wunderschönes Paar von innen wie voraus.
00:01:34: Ich habe es ihnen beiden auch gesagt – Wie liebevoll die miteinander umgehen!
00:01:40: Ja, ich hab Jasmin als so herzens Mensch kennen gelernt Nefronatur für das, was sie alles erlebt hat.
00:01:50: Und doch sie ist immer wieder aufgestanden und als ich ihr Speech gehört habe wusste ich diese Frau die muss in meinen Podcasts diese Geschichte muss gehört werden!
00:02:01: Und darum freut es mich unglaublich fest liebe Jasmin dass du dir heute die Zeit genommen hast um bei mir im podcast bist.
00:02:09: vielleicht noch kurz du bist ja Mentorin und Speakerin wie schon ein bisschen erwähnt Und du warst früher Standfrau.
00:02:16: Genau wegen deiner Geschichte habe ich gesagt, ich muss diese Frau in meinem Podcast haben.
00:02:23: Also liebe Jasmin, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du dir die Zeit nimmst und da bist!
00:02:29: Liebe Tanja, oh wow!
00:02:30: Was für ein tolles Intro.
00:02:31: Danke, danke, danke.
00:02:33: Ja es tut mir leid wir haben lange gewartet aber jetzt haben wir's endlich geschafft.
00:02:37: ich freue mich genauso sehr wie du dass ich heute hier in deinem Podcast sein darf und mit dir sprechen darf.
00:02:44: wirklich Es ist mir eine richtige Ehre.
00:02:46: vom ersten Moment wo wir uns kennengelernt haben hat das auch direkt so geweibt und deswegen wusste Ich mit der Tanja mit der muss sich sprechen.
00:02:55: Also wirklich, tausendtausend Dank und ich freu mich richtig heute hier zu sein um mit dir die Folge aufzunehmen.
00:03:02: Danke dir viel, vielmals!
00:03:04: Jasmin wenn du dich anhand von einem Tier beschreiben müsstest was wäre das für ein Tier?
00:03:13: Da kommt mir als erstes so'n kleiner... wie nennt man die von Ice Age der Sit Die Erdmännchen.
00:03:25: Sie ist so ein kleines Erdmilch und würde mich beschreiben, neugierig immer am Rumwuseln.
00:03:33: Ja das hat mir als erstes in den Kopf gekommen.
00:03:35: ich glaube dieses Tier würde am meisten zu mir passen.
00:03:38: warum auch immer?
00:03:40: Ich habe angefangen die Menschen anhand von einem Tier beschreiben zu lassen weil Dann beschreibt man sich nämlich nochmals ganz, ganz anders als wenn man so das Nullacht Fünfzehn sich vorstellen und beschreiben.
00:03:53: Und du bist ja sehr sportlich!
00:03:55: Du bist immer etwas.
00:03:58: in der Schweiz sagt man umenuschen, immer irgendetwas an tun.
00:04:04: Das sah ja trotzdem mal anders aus.
00:04:07: Nimm uns doch mal in deine Geschichte mit
00:04:10: Sehr gerne.
00:04:12: Ja, das ist leider schon an mehreren Lebensabschnitten anders aus.
00:04:20: Ich wurde mit einem Genfehler geboren und man wusste jahrelang nicht was ich habe.
00:04:24: Ich hab noch Geschwister die sind alle zum Glück kerngesund Und ich hatte von klein auf immer unglaubliche Magenkrempfe, Magenschmerzen und keiner wusste so richtig was da eigentlich Sache ist.
00:04:36: Ich bin dann quasi über Jahre wirklich vom Klinik zu Klinikum geschoben worden bis man irgendwann mal per Zufall herausgefunden hat dass ich chronische Bauchspeicheltrösenentzündungen hatte das total unüblich natürlich für ein Kind ist.
00:04:50: deswegen ist auch keiner drauf gekommen.
00:04:54: Dieser Genfehler, oder das ist anhand eines Genfehlers habe ich diese Bauchspeicheltrösenentzündung immer wieder bekommen.
00:05:00: Und der hat einfach dafür gesorgt dass ich Großteil meiner Kindheit leider in Kliniken und Krankenhäusern verbracht hab mehrere Operationen über mich ergehen lassen musste.
00:05:10: Ich hab es... dauerhaft gefühlt irgendwie Schmerzmittel nehmen müssen.
00:05:14: Diese Schübe kamen immer wieder, die wurden dann über Jahre auch immer stärker.
00:05:18: Ich hatte irgendwann Steine im Bauchspeicheltrüsen gang und also das war wirklich eine lange Ja ein lange Lebenslaufgefühl der sich da irgendwie so durchgezogen hat.
00:05:30: und ja muss aber sagen ich habe irgendwie das Leben trotz allem immer sehr gewertschätzt und fand das sehr cool.
00:05:37: so, obwohl ich wirklich viele Tage im Krankenhaus verbracht habe.
00:05:41: Viele Geburtstage im Krankenhaus verbracht haben.
00:05:43: Oft wenn alle anderen in der Schule waren hatte ich irgendwie Krankenhausunterricht was natürlich nicht so cool war.
00:05:48: Ich hab mir mal gewünscht eine normale Kindheit Und in Momenten wo ich dann eben nicht im Krankenhaus war Wo es mir eigentlich relativ gut ging oder ich gerade keine Entzündungsschub hatte Habe ich einfach wirklich versucht das Leben komplett zu genießen.
00:06:04: Ich bin früher ein Reitsteig gefahren, also habe das irgendwie versucht dann irgendwie bisschen zu kompensieren und so war ich natürlich auch immer sehr aktiv irgendwie unterwegs.
00:06:15: Hast du nicht das Gefühl, dass man als Kind einfach noch ganz anders auch mit so etwas umgeht?
00:06:20: Als wenn jetzt als Erwachsener ... Weißt du, so ein Krankheitsverlauf kommt.
00:06:28: Ich glaube, es ist das Phänomen und das Glück, wenn du noch ein Kind bist, dass du die Leichtigkeit ... Also ich glaube, aus Kind verlierst du die Leistigkeit weniger schnell als ein Erwoxener.
00:06:43: So!
00:06:43: Total, also ich hab... Das war natürlich immer blöd, aber ich hab das halt auch einfach so hingenommen.
00:06:48: Es war dann so ... Ich wusste es bringt nichts zu hinterfragen und wie gesagt man verkopft nicht so.
00:06:55: Man denkt nicht immer, ist alles fürchterlich.
00:06:58: Es waren in den Tagen im Krankenhaus oder Wochen im Krankenhaushand ist irgendwie blöd.
00:07:03: Aber danach war's wieder für ein paar Wochen gut.
00:07:05: Dann habe ich das vergessen.
00:07:07: Es gab's in dem Moment gar nicht für mich.
00:07:09: Wie du sagst, man nimmt das viel leichter mit, man trägt das viel leichter Man akzeptiert es auch einfach.
00:07:17: Ich hab's so hingenommen, das war für mich ... Es hat zu meinem Leben gehört und ich dachte dann auch oder denke jetzt umso weniger als Kind auch darüber nachgedacht haben.
00:07:25: Umso weniger hat mich das natürlich irgendwie ... bedrückt sozusagen.
00:07:31: Und das ist, glaube ich was wir heute im erwachsenen Leben uns noch mal ganz viel von Kindern abgucken dürfen.
00:07:35: Wir haben alle tausend meinte Fragen zu müssen und für alles eine Formel und Regel und eine Besserung zu finden.
00:07:41: Es gibt aber auch manchmal Phasen in dem Leben die sind einfach wie sie sind und die muss man einfach hinnehmen.
00:07:46: Ja, und ich glaube wir haben ja immer zwei Optionen.
00:07:49: Entweder wir nehmen es hin, wir gehen in die Akzeptanz Wir suchen eine Lösung oder wir verharren in diesem Drama Und gehen in den Widerstand.
00:08:02: Doch im Endeffekt tun wir uns ja nichts Gutes.
00:08:05: also unser Leben wird dann einfach noch schwieriger und noch schwerer.
00:08:10: Ich habe letztens ein guter Spruch.
00:08:13: Ich habe so einen Kalender von einer Freundin bekommen, wo jeder Morgen ein wundervoller Spruch ist.
00:08:18: Der Spannend war.
00:08:19: ja auch ich hab jahrelang diese Sprüche einfach gelesen und immer gedacht, klingt alles mega toll aber nicht umgesetzt.
00:08:26: Das ist die Challenge!
00:08:29: Und ich habe den beim Kühlschrank aufgehängt.
00:08:32: Dort geht es darum eben entweder du findest eine Lösung oder du suchst die ganze Zeit ein Problem.
00:08:42: Also entweder du verharst in den Problemen oder du suchst eine Lösung dazu.
00:08:46: Und das finde ich ganz, ganz ein wundervoller Spruch und geht ja so in das rein wo du gerade gesagt hast.
00:08:51: eben entweder wir akzeptieren es einfach hören auf immer alles zu zertenken und auszulegen und versuchen einfach mal etwas neues oder gehen zumindest mal primär einfach in die Akzeptanz und schon wäre das Leben tausendfach einfacher.
00:09:09: Genauso ist es ab dem Moment, wo man's einfach auch mal so nimmt wie es ist.
00:09:13: Es ist wirklich deutlich leichter und das ist wirklich auch schwer zu verstehen.
00:09:17: Und es ist so witzig dass du gerade über diese Kalendersprüche redest weil wie oft mir das jetzt passiert?
00:09:21: So Kalendersprüche jeder von uns kennt sie.
00:09:23: aber man denkt immer man versteht sie.
00:09:25: Aber wenn man sie dann mal verstanden hat Dann hat man sie erst verstanden!
00:09:29: Aber das versteht man ja noch nicht Wenn man sie nur liest und man sich denkt man hat sie verstanden Das finde ich immer die Krugs.
00:09:34: Man denkt ja immer man hat Sie Verstanden dass man das auch wirklich fühlt, verarbeiten kann und weiß was damit gemeint ist.
00:09:42: Das ist ja immer noch mal ein ganz anderer.
00:09:45: Es ist super spannend und ich finde es ein super witziges Phänomen so ein bisschen.
00:09:51: Da hat sich auch wirklich jemand etwas bei gedacht.
00:09:53: also diese Kalendersprüche die sind wirklich deeper und haben eine größere Message als wenn man manchmal so denkt.
00:09:58: Man denkt immer so ja ist da nur ein Kalenderspruch?
00:10:01: Aber die Kalendersprüche
00:10:02: haben sie wirklich in sich!
00:10:04: Das bin ich voll bei dir.
00:10:06: Ja, das stimmt!
00:10:07: Ich musste so schmunzeln als ich deines Beach gehört habe.
00:10:12: Hast du ja da zumal von Alarm für Cobra Elf gesprochen und ich liebte ja Alarm Für Cobra elf?
00:10:20: Ich hab gedacht wieso verwundert mich nicht dass Jasmin auch Alarm FÜR COBRA ELF geschaut hat?
00:10:26: Wirklich wenn sich das gehört haben Passt.
00:10:30: Passt.
00:10:30: darum waren und waren wir auch gleich connectet eben.
00:10:33: Ich hab gedacht,
00:10:34: wow!
00:10:36: Nimm uns da mal mit du hast ja als Kind immer Alain für Cobra Elf geschaut.
00:10:39: Deine Mama musste auch die Folgen immer aufnehmen.
00:10:42: Eben wenn Du im Spital warst das war Dir ja ganz ganz wichtig wie nahm dann dein Leben so?
00:10:48: der Lauf?
00:10:49: Ja, du sagst es also Alain Für Cobra elf hat wirklich meine Kindheit bestimmt.
00:10:53: ich weiß nicht warum ich diese Serie so geliebt habe
00:10:57: wegen dem schönen Schauspieler
00:10:59: Bestimmt.
00:11:02: Ganz ehrlich, fand ich auch diese Action.
00:11:04: Ich fand das immer so spannend!
00:11:06: Ich fand es cool der Grad, der große Stand am Anfang immer dieser große Unfall-Explosionen... ...ich fand das so faszinierend und ich fand dass immer so cool.
00:11:15: und als Kind man sieht sich ja irgendwo und ich habe mich immer da gesehen und dachte so boah ich will die Welt retten!
00:11:21: Ich weiß nicht Kinder sind ja super süß in was sie sich so vorstellen und dieser Kindheitswunsch hat sich aber irgendwie so in mir eingebrannt.
00:11:29: Ich hatte so ein Bezug zu dieser Serie dass ich auch als Kind immer gesagt habe, Ich werd Schauspielerin.
00:11:35: Das stand schon ganz früh fest!
00:11:37: Ich hab alles daran getan, wenn mich jemand gefragt hat, habe ich gesagt, ich werde Schauspielerin und ich werd Standfrau und ich werde bei Alarm für Kopra elf
00:11:43: spielen.".
00:11:44: Natürlich hat das erst mal jeder belächelt... Aber wie es so ist, wenn man was manifestiert?
00:11:50: Ich habe das als Kind schon gespürt Und ich wusste auch immer, wenn ich im Krankenhaus liegt, wusste ich, das muss besser werden weil ich werde später bei Alarm für Kopre elf spielen.
00:11:59: Ich weiß nicht, warum.
00:12:00: Als Kind habe ich immer zu meinem Körper gewedet und gesagt, wir haben noch viel vor.
00:12:05: Wir machen richtig coole Sachen!
00:12:07: Du musst gesund
00:12:07: werden!".
00:12:09: So hab' ich immer mit mir selber gesprochen.
00:12:13: Witzigerweise habe ich nach der Schule Schauspiel studiert... ...und bin erst mal auf eine Musikgeschule gegangen und danach auf eine Schauspielakademie.
00:12:23: Musste natürlich nicht sagen das... Nicht alle davon so begeistert waren, weil Schauspiel macht lieber was gescheites.
00:12:29: Man kennt das ja alles!
00:12:31: Aber ich habe zum Glück wirklich die herzensallerliebste Mama auf der Welt, die mich in allem oder uns Kinder... Ich hab noch drei Geschwister in allem unterstützt hat, was wir machen wollten Und die hat gesagt, Kind wenn du das machen willst dann mach das.
00:12:46: So kam es dazu dass ich meinen Schauspielabschluss dort gemacht habe und selbst zu der Zeit ging's mir noch gar nicht gut.
00:12:52: Ich hab quasi im letzten Prüfungsjahr dann noch eine der größten Operationen gehabt wo die Bauspeichertrüse komplett entfernt wurde.
00:12:59: Die Galle, die Milz war raus, ich hatte Probleme mit der Stilltrüse bis sie rauskam aufgrund der ganzen Medikamente und wie schlecht es mir zu der Zeit ging.
00:13:10: Nach der Operation alle Haare verloren, auf Grund der ganzen medikamente hat mein Körper die ganzen Giftstoffe, der wusste nicht mehr ich war so vergiftet.
00:13:17: das ging mir wirklich ist so schlecht.
00:13:19: aber ich habe irgendwie so an was festgehalten.
00:13:22: da hab ich auch im nachhinein erinnert mich wieder so wie viel Kraft das einem geben kann.
00:13:26: also ich bin wirklich Körperlich, fast dahin vegetiert.
00:13:30: Aber innerlich habe ich gebrannt!
00:13:33: Ja es war ganz verrückt und jeder hat dann auch so gedacht... Ich hab meinen Abschluss gedreht ohne Haare.
00:13:41: bei meinem Abschlussprojekt, aber es war mir alles total egal und ich bin witzigerweise direkt nach meinem Schauspielabschluss habe ich für ARD getreten.
00:13:51: Spielfilmen hab' ich so eine Nazi-Braut gedreht oder gespielt.
00:13:56: das war auch ne super coole Rottweil gerade mit diesen kurzen Haaren.
00:13:59: Das hat irgendwie alles da richtig reingepasst.
00:14:01: Und dann dachte ich, das war der Start.
00:14:03: Jetzt geht's los!
00:14:08: So sieht es aus.
00:14:09: und dann habe ich wirklich geguckt wie kommt man da rein?
00:14:12: Da kannst du ja nicht einfach nach einer Stellenbeschreibung suchen.
00:14:15: und bin dann so ein bisschen über Kontakte die mir in der Filmbranche gemacht haben und so habe ich mitbekommen dass sie auch manchmal Stun-Kompasen suchen und dann hab' ich gesehen dass die einen Praktikum ausgeschrieben haben.
00:14:28: Dann habe ich mich da direkt beworben Und dann hatte ich da so ein Sporttest.
00:14:33: Ich bin dahin und man wurde halt wirklich auf Herz und Nieren geprüft, wir mussten da auch echt coole Sachen machen.
00:14:38: Wir wurden aufs Auto gespannt, sind da so einen Parkour gefragt, wo du oben auch im Auto lagst ja?
00:14:44: Dann haben wir mit so Gummiewaffen den Parkour durchlaufen und mussten auch eben sportlich fit sein, wurden auch auf Teamfähigkeit geprüfte weil ich natürlich sagen muss im Stand ist wirklich dein Team ist dein Lebensretter also wenn du kein gutes Team hast.
00:15:00: Deswegen schauen wir natürlich auch als Erstes, ob man überhaupt in das Team reinpasst und wie teamfähig man ist.
00:15:05: Und ich weiß noch diesen Sporttest, da gab es so ein Zettel und da standen von null bis zehn Stand da drauf, wie sportlich man glaube ich ist.
00:15:11: Ich konnte nur im Augenwinkel sehen!
00:15:13: Und ich habe nur gesehen dass bei mir da irgendwie aus der Hölle da wirklich präsentiert ist zum Geht nicht mehr.
00:15:19: Ich dachte, sportlich kann ich nicht mehr, ich fall gleich um... ...als wir da so einen Workout gemacht haben.
00:15:25: Dann stand dann nachher bei mir eine Sex.
00:15:28: Und ich hab das nur mit dem Augenwinkel gesehen und dachte, oh mein Gott!
00:15:31: Shit bin nicht schlecht.
00:15:32: Die nehmen mich an ihn.
00:15:35: Ich weiß gar nicht ob die sechs irgendwas zu bedeuten hatte oder ob die... Ich habe das wirklich nur im Augenwinke irgendwie gesehen aber ich dachte, dass mein Leben ist vorbei.
00:15:42: Ich habe es nicht geschafft.
00:15:44: Witzigerweise haben sie mich aber kurz danach angerufen und haben mir gesagt, sie bieten mir ein dreimonatiges Praktikum an.
00:15:51: Und ich bin aus allen Wolken gefallen.
00:15:53: also das war auch natürlich unentgeltlich oder?
00:15:55: ich weiß gar nicht da gab es nur so einen kleinen Urbelus.
00:15:57: Ich konnte davon nicht mal leben.
00:15:59: ich wusste gar nicht was ich machen soll aber ist war für mich klar und benennt quasi ziemlich nach meiner Schauspielerausbildung.
00:16:07: Und nach dem Dreh für ARD, ich hatte noch so einen Nebenjob in einem Schmuckladen damit ich meine Miete verdienen kann und über die Runden kommen.
00:16:15: Den habe ich am gleichen Tag noch gekündigt und hab dann ein paar Wochen später das Praktikum angefangen und irgendwie eine andere So-Seien-Lauf.
00:16:22: Nach dem Praktikum wurde ich dann übernommen ... fest ins Dantteam aufgenommen worden.
00:16:28: Und war dann quasi mehrere Jahre vollzeit fest angestellt, ... ... in Europas größter Standfirma und habe quasi nicht nur für Alarm für Cobra Elf aber es waren natürlich unsere Hauptserie die wir bespielt haben sondern eben auch für ganz viele andere deutsche TV-Formate oder auch internationale Sachen hab ich dann wirklich Stunts gemacht... ...und das war eine wirklich richtig coole und verrückte Zeit!
00:16:56: die ich auch nicht missen möchte.
00:16:59: Du strahlst wie ein Meinkäfer, wenn du nach unten hörst!
00:17:03: Das ist wirklich, man spürt dieses innere Feuer bei dir.
00:17:08: Bei diesem Thema ganz klar... Ich habe mich jetzt die ganze Zeit gefragt wie hast du das körperlich gemacht?
00:17:15: Du hast ja mehrere Organe nicht mehr.
00:17:20: Hast du denn da erzählt?
00:17:22: Wussten sie überhaupt davon?
00:17:25: oder hast du einfach alles weggesteckt und gedacht ne, die müssen das nicht wissen ich mache einfach mal
00:17:31: Ich spreche jetzt hier mal so ein bisschen aus dem Nähkästchen.
00:17:34: Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich war nicht so ganz ehrlich aber ich habe auch nichts...ich hab einfach manche Sachen einfach nicht erzählt!
00:17:40: Ich hab' nicht gelogen, aber ich hab' manche Sache einfach nicht erzählen.
00:17:44: Ich kam da an und hatte ganz kurze Stoppelhaare.
00:17:47: die kannten mich natürlich nicht anders.
00:17:48: Die wussten natürlich nicht dass ich davor eine lange Haar brachte.
00:17:52: deswegen hat er natürlich auch keiner nachgefragt Und ich hatte nur erwähnt, dass sich Diabetes habe.
00:17:57: Aber es ist kein Problem, dass ich das super im Griff habe.
00:18:00: Dass ich natürlich fünf Organe mir gefehlt haben und eine Schwerbehinderung hat mit achtzig Prozent.
00:18:05: Und dass ich jetzt auch nicht diesen herkömmlichen normalen Typ eins oder zwei Diabetes hab, sondern der ganz ausgefallene Art Typ drei!
00:18:12: ... wo quasi nicht nur das Insulin fehlt, sondern auch der Gegenspieler des Glukagon.
00:18:18: Was verantwortlich ist für so Über-Zucker und Unterzuckerungsanzeichen.
00:18:22: Das habe ich halt alles nicht so genau erzählt.
00:18:24: Man muss ja auch nicht unbedingt angeben, dass man schwerbehinderten Ausweis hat... Und in den Praktikum hab' ich das natürlich alles nicht angegeben weil es war erstmal gar nicht so relevant.
00:18:33: Ich hatte da erst mal nur einen Schnuppapraktikum gemacht und dann haben die mich übernommen.
00:18:37: Ich habe den Vollzeitvertrag bekommen und natürlich habe ich da dann auch nicht nochmal mehr erzählt.
00:18:40: Es hat auch keiner nachgefragt!
00:18:42: Und so ist es seinen Weg gegangen.
00:18:45: und ich muss sagen, nach der letzten großen Operation dann eben nach meiner Schauspielabschlussjahr danach ging es mir wirklich Stück für Stück langsam besser.
00:18:57: Es hat wirklich lange gedauert Das kann man hier gar nicht sagen, also wirklich bis ich irgendwie wieder fit war.
00:19:03: Es hat wirklich Jahre gedauert aber ich habe mich da irgendwie so durchgekämpft und hab das irgendwie ganz gut hinbekommen.
00:19:10: Ich sage auch immer wohin wille ist es auch ein Weg.
00:19:12: Also
00:19:14: wenn dass jemand sagen darf, dann darf definitiv du ja also zu hundert Prozent das hast Du mehrfach in deinem Leben bewiesen Ja definitiv!
00:19:25: Das ist schon crazy.
00:19:28: Gerade vorhin so erlegt habe ich, wenn du bist ja auch ein ultrasensibler Mensch.
00:19:33: Wie bist du mit all diesen Eindrücken geschlagen gekommen als Danschschraub?
00:19:40: Das war verrückt!
00:19:41: Also, das war echt... Manchmal hat es mich selber total überwältigt.
00:19:45: Weil ich so gedacht habe, dass kann alles gar nicht wahr sein.
00:19:48: Irgendwie am Tag hat man irgendwie so funktioniert.
00:19:50: Ich hab versucht immer alles sehr gut zu machen in meiner Arbeit.
00:19:53: Perfekt!
00:19:54: Perfekte.
00:19:55: Ich bin ja auch ein super leistungsorientierter Mensch und wollte immer alles von meinem besten oder mein bestes geben.
00:20:02: Aber wenn ich dann auch manchmal abends im Bett lag, dachte ich so, was war das für einen Tag?
00:20:05: Dann hab' ich das erst mal als Revue passieren lassen und ich war total erschlagen, manchmal selber vom eigenen Leben, weil ich so gedacht habe das kann gar nicht wahr sein.
00:20:13: Ich bin heute in fünffachen Autoüberschlag gefahren oder ich bin heute aus siebzehn Meter Höhe von dem Turm gesprungen oder ich hab mich heute anzünden lassen oder ich habe dann im Nachhinein manchmal auch so gedacht krass aber ja Es war irgendwie mein Leben und ich habe es geliebt.
00:20:35: Ich war wirklich teilweise auch richtig kaputt, ich war am Ende.
00:20:38: Ich muss nicht sagen dass das immer alles schön und immer leichter und immer cool war.
00:20:43: Wir waren da auch als Standtechniker angestellt.
00:20:45: also ich hab nicht nur jeden Tag coole Stands gemacht wir haben auch ganz viel Stands vorbereitet Sachen gebaut ich habe gefühlt noch eine ganze handwerkliche Ausbildung gemacht.
00:20:53: Ich habe Geflex, ich habe geschweißt, ich hab Autos auseinandergeschraubt Rampen gebaut.
00:20:59: Also es war wirklich auch körperlich sehr, sehr herausfordernd.
00:21:04: und ich habe aber immer gedacht alle die mir jahrelang gesagt haben das geht nicht weil die gab's ja auch diese ganzen Menschen die mir immer gesagt haben Yasmin das geht nichts, Yasmin macht das nicht, Yasemin lasst es, YasMin ist zu viel, Yas Min ist zu schwer.
00:21:17: Habe ich immer gedacht und euch zeige ichs!
00:21:19: Und ich war so froh weil ich einfach so gedacht hab seht ihr hätte ich auf euch gehört Ich wäre niemals dadurch heute bin Und das war einfach für mich auch immer, es hat mich damals dann schon so krass bewegt.
00:21:31: Dass ich so gedacht habe eigentlich kann mir das gar niemand sagen?
00:21:33: Weil die können's nicht wissen!
00:21:35: Es hat noch nie jemanden so probiert wie ich gerade bin in meiner Situation mit meinem Leben, mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten.
00:21:42: Es hat so noch niemand gemacht.
00:21:43: warum können sie mir dann sagen dass es nicht geht?
00:21:48: Wow, dass du das da zumal schon so anschauen konntest finde mega, mega stark auch.
00:21:58: Und mega faszinierend gleichzeitig auch eben dass du dir niemals von jemandem ausschwratzen lassen hast es nicht zu tun denn ich glaube das so viele Menschen da draußen nie das tun wo sie wirklich wollen weil immer irgendwie jemand im umfeld sagt Man, bist du dir sicher?
00:22:25: Also das würde ich nicht tun.
00:22:27: Meines habe ich ja da zumal auch gesehen als ich meinen Job an den Nagel gehängt habe auf dem Notfall.
00:22:31: Ich meine ich hatte das Adrenalin auf dem notfall und es hat mir gereicht Wo alle gesagt haben, du kannst doch jetzt nicht nach einem Nachdiplom, wo fast irgendwie fünfzehntausend Franken auch nochmals gekostet haben.
00:22:44: Jetzt einfach so wieder an den Nagel hängen und jetzt gehst du da einfach mal mit dem Thema Hochsensibilität raus.
00:22:51: Da kann man ja kein Geld verdienen und das interessiert ja niemand.
00:22:56: Und hätte ich all auf diese Menschen gehört würde ich jetzt nicht mit dir den Podcast aufnehmen?
00:23:06: Ich glaube, wenn nur schon das heute die Menschen aus dem Podcast rausnehmen mit durch deine Geschichte was du alles erlebt hast und wir sind ja noch lange nicht fertig trotzdem den eigenen Weg zu gehen egal was XY sagt.
00:23:24: Und wenn es nur ein kleiner Funke ist diesen Funken einfach zu vertrauen
00:23:29: Du sagst es.
00:23:30: Erst noch vielen lieben Dank, dass du weitergemacht hast und gesagt hast ich mach mein Ding weil es wäre zu schade.
00:23:36: Ich bin so ein großer Fan von dir.
00:23:38: Du weißt das hoffentlich Deswegen... Und ja es ist wirklich schade!
00:23:43: Ich sehe das auch in meinem Umfeld.
00:23:45: Man wird irgendwie in dieses System wirklich so reingedrückt Es ist wirklich Jeder, man kennt das.
00:23:52: Ich will das gar nicht immer wiederholen aber dieses klassische Schule Ausbildung oder Studium dann Haus Hund Kind ich weiß es nicht.
00:24:00: Das ist so ein gesellschaftsding und dass es so schwer da auszubrechen beziehungsweise Man kann das alles haben solange man auch glücklich ist.
00:24:07: ich bin immer der fan man soll So leben wie man glücklich isst.
00:24:10: Nicht jeder muss ausbrechen nicht jeder muss was fancyes machen
00:24:13: Genau
00:24:14: jeder genau das tun wo er glücklich Ist.
00:24:16: Aber es gibt leider so viele Menschen wie du gesagt hast die einfach spüren Ich bin hier nicht glücklich, irgendwas möchte ich verändern und die Trauen sich aber nicht ist zu tun.
00:24:26: Entweder vom Umfeld her weil alle dich belächeln.
00:24:30: mich haben auch super viele belächelt.
00:24:32: mich belächelten auch heute noch Menschen wo ich mir so denke.
00:24:34: es ist mir egal das sind witzigerweise genau die die auch gerne was verändern möchten aber es nicht tun.
00:24:42: ja ich denk mir dann immer so Man hat halt sein Leben auch selber in der Hand.
00:24:46: Und es ist wirklich schwer, auch mal für sich einzustehen und zu sagen ich mache das jetzt aber ich finde dass es viel viel schwerer da einfach zu bleiben wo man unglücklich ist.
00:24:56: Und manchmal braucht es halt, ich sag mal gewisse Menschen brauchen länger damit sie dann ins tun kommen.
00:25:04: Denn es ist ja so stupide der Mensch ist unglücklich und auch dann kommt er nicht einmal in die Veränderung.
00:25:10: Es braucht ja immer meistens eine Krankheit ein Drama So etwas Extremes Damit man endlich in die veränderung kommt.
00:25:20: Leider Ja Man Braucht Meistens irgendein Schicksal schlagte einem die Augen öffnet.
00:25:25: Da möchte ich gleich bei dir anhaken, du hast ja so einen Schicksalsschlag erlebt.
00:25:30: Magst du da weitersprechen von deiner Geschichte?
00:25:32: Sehr gerne!
00:25:37: Wo soll ich ansetzen?
00:25:38: Also mein Leben ist dann einfach so ein bisschen weiterverlaufen.
00:25:41: und wie es halt so ist, kam dann auch Corona.
00:25:45: Es wurde weniger gedreht die Produktion standen still Und ich musste natürlich auch mit irgendwas meinen Geld verdienen.
00:25:52: Ich habe mir die ganze Ausbildung.
00:25:53: Ich hab mir alles selber finanziert.
00:25:55: Ich hatte einen eigenen Ausbildungskredit.
00:25:56: Ich musste das alles abzahlen und Stand natürlich auch so ein Bisschen in der Bedrängnis.
00:26:02: Was mache ich jetzt?
00:26:03: und haben da quasi zu Coronazeiten in Star angefangen, als Social Media Managerin.
00:26:10: Und dann quasi es vielleicht auch das passiert was ich sage jetzt heute was unbedingt passieren musste weil ich glaube ich habe schon viele kleine Anzeichen davor verpasst zu sehen dass das Universum dann gekommen ist mit einem riesen Paukenschlag.
00:26:27: denn ich bin wirklich nachdem ich die verrücktesten Stanz gemacht haben und immer alles gut gegangen ist ganz langweilig mit dem Fahrrad von der Arbeit nach Hause gefahren auf den Fahrradweg Und es kam ein Auto aus einer Araltankstellenausfahrt raus, die ich nicht gesehen habe.
00:26:42: Der hat nicht geguckt ist einfach rausgezogen und hat mich quasi komplett umgefahren.
00:26:48: Ich bin geflogen mit dem Kopf auf den Asphalt eingeschlagen und ich wusste sofort... Scheiße, da ist was kaputt.
00:26:56: Ich hab meine Hände nicht mehr gefühlt, ich habe meine Füße nicht mehr gespürt, ich hab ein Riesenknacks in meinem Rücken im Nacken gespürt.
00:27:04: Ich hatte unfassbare Schmerzen innerhalb von Sekunden und ich lag da auf dem Boden.
00:27:09: Witzigerweise war mein allererster Gedanke scheiße!
00:27:11: Ich kann morgen nicht zur Arbeit gehen und ich war ja noch ganz frisch dort in der Probezahl.
00:27:16: Und das war wirklich ... Im ersten Moment war das mein erster Gedank... wieder bescheuert, wie leistungsorientiert man ist.
00:27:23: Ich dachte Scheiße!
00:27:24: Wenn jetzt das kacke ich kann morgen nicht zur Arbeit gehen.
00:27:29: Komisch dass das mein erster Gedanke war.
00:27:31: aber ja
00:27:34: darf ich schnell unterbrechen?
00:27:35: Ich musste gerade innerlich so schmunzeln weil ich genau dasselbe hatte als ich auf dem Notfall angefangen hatte.
00:27:43: Frisch hatte ich einen schweren Autounfall auf den Weg zum Dienst Und ich weiß, ich bin aus dem Auto ausgestiegen.
00:27:52: War geistig völlig neben der Spur.
00:27:54: Bin wie so eine Geistesgestörte auf der Autobahn hin und her gelaufen.
00:27:58: Ich habe weder die Unfallstelle gesichert weil es kam ein Leiter von einem Firmen-Bus zu fliegen.
00:28:07: Die war nicht richtig gesicherd Und die fliegte so frontal auf der Autobahn auf uns zu und die Frau vor mir machte eine Vollbremse auf den Überholspur.
00:28:20: Die Leiter ging dann noch durch meine Frontscheibe hindurch, hinter mir ein Bus voll in mich hinein und ich bin aus dem Auto raus.
00:28:31: Mein Hauptproblem war scheißig kommt zu spät auf die Arbeit!
00:28:38: Ich habe das Handy genommen, ich habe weder den Rettungsdienst noch die Polizei angerufen.
00:28:43: Ich habe ge-googelt, Spital Triemli hat dort die Zentrale angerufen.
00:28:50: können Sie mich mit dem Notfall verbinden?
00:28:53: Es tut mir leid, ich komme ein bisschen zu spät auf den Dienst.
00:29:00: Das war meine Reaktion auf den Autonfall.
00:29:02: Nach sechs Wochen Out of Order wurde operiert Aber mein größtes Ding war Probezeit.
00:29:10: Autounfahne, ich komme zu spät auf den Dienst.
00:29:12: also ich fühle dich zu hundert Prozent und doch finde ich so tragisch dass wir Menschen in unserer Gesellschaft so getrennt sind.
00:29:23: Ja es ist wirklich das war meine auch mal eine große Sorge scheiße.
00:29:27: ich bin in der Probezahl.
00:29:28: Ich kann morgen nicht zur Arbeit, der Mann, der am Unfallort zu mir gekommen ist.
00:29:32: Das Erste was ich ihm gesagt habe rufen Sie bitte bei meiner Arbeit an das ich morgen nicht kommen kann.
00:29:40: Ja.
00:29:40: Ich lag da schleinend am Boden und mein erster Satz war Rufen sie bitte meine Arbeit
00:29:45: an!
00:29:46: Also das sagt auch so viel über einen aus in was für einem Druck wir stehen.
00:29:53: Klar man ist natürlich auch unter Schock das will ich nicht sagen, der Körper spielt ja auch verrückt aber Es kommt ja dann das hoch, was der Körper am meisten fühlt.
00:30:02: Ich glaube ich habe davor ganz viel Druck und ganz viel Stress auf mich, den ich über Jahre mitgezogen hab, übersehen.
00:30:10: Und genau das ist in dem Moment auch hoch gekommen.
00:30:13: also es kommt nicht etwas von ungefähr hoch sondern was was den Körper beschäftigt.
00:30:17: Wir sind natürlich eine sehr leistungsorientierte Gesellschaft und dementsprechend kommt bei jedem auch das hoch was ein widerspiegelt und in unserem Fall war das natürlich direkt wieder.
00:30:29: Warum kann ich morgen nicht zur Arbeit gehen?
00:30:31: Ja, genau so ist es.
00:30:34: Ich war leider auch ein bisschen krank sowie du danach.
00:30:36: Ich konnte auch ein paar Wochen die ganze Jahre nicht zu Arbeit gehen.
00:30:41: Ich hatte leider die Halswirbelsäule mehrfach gebrochen, Trümmerbruch im Fuß zerschmetterte Bandscheibe.
00:30:50: Es stand eigentlich auch fest... Ich hab die ganze Zeit gehofft, dass nichts Schlimmes ist.
00:30:53: Aber wo ich dann in der Klinik lag noch im Schockraum ... Mein Mann damals war ja noch mein Freund und ist direkt zu mir gekommen.
00:31:00: Es war auch ein Drama, das die überhaupt den zu mir gelassen haben.
00:31:03: Weil wir natürlich nicht verheiratet sind.
00:31:05: Er kein direkter Angehöriger ist.
00:31:07: Meine Mutter war im Urlaub in Italien.
00:31:10: Die hat natürlich auch in Süddeutschland gewohnt.
00:31:12: Selbst wenn sie zu Hause gewesen wäre, hätte sie nicht kommen können.
00:31:14: Es waren niemand Ansprechbares da.
00:31:17: Und ich habe gesagt, keiner soll meine Mutter anrufen Weil die würde ... Mütter, die würde ja ... Ich war eh das Sorgenkind der Familie.
00:31:26: Die würde aus allen Wolken fallen und noch dazu ist sie so weit weg, die wissen nicht mal was mit mir ist.
00:31:31: Ich hab gesagt, keiner soll meine Mutter anrufen!
00:31:33: Ich habe gesagt, rufen Sie meinen Freund an aber keiner darf meine Mutter angerufen!
00:31:40: Und dann im Schockraum warst du ansprechbar in dem Fall?
00:31:43: Im
00:31:43: Schockraum, also ich war von der Unfallstelle bis zum Krankenhaus.
00:31:46: Da weiß ich gar nichts mehr und da war ich komplett weg.
00:31:48: Ich war auch schon eine Weile im Krankenhaus, das weiß ich aber auch gar nicht!
00:31:52: Ich war schon im MRT oder im Röntgen.
00:31:55: Da war ich komplette weg.
00:31:56: Erst wo ich dann wieder zu mir gekommen bin... ...dann ist mein Freund direkt zu mir.
00:32:04: Dann kam eben der Arzt rein und hat uns die Botschaft überbracht.
00:32:07: Ja, ich muss auf jeden Fall operiert werden und Bandscheibe.
00:32:09: Ich hab zerschmettert und doppelte Halswirbelsäuenbruch.
00:32:13: Und ich habe ja meine Hände, meine Füße immer noch nicht gespürt.
00:32:17: Natürlich war die größte Angst eine Querschnittslehmung.
00:32:20: Das war einfach ... Ich lag da im Krankenhaus auf dieser Liege!
00:32:26: Und ich dachte mir einfach nur scheiße, wenn ich nicht mehr gehen kann, das wär mein Ende.
00:32:31: Also, ich hätte mit allem umgehen können aber nicht mehr, Hätte ich, glaube ich nicht verkraftet.
00:32:37: Ich weiß es nicht!
00:32:38: Das wäre eine wirkliche Challenge noch mal für mich gewesen auch wenn alles andere auch eine Challenge war.
00:32:42: aber ich dachte mir in dem Moment bitte bitte nicht und Es ist auch so witzig also witzige witziges nicht nie.
00:32:51: aber wenn wir schon vom universum sprechen von Feinfühl fühligkeit.
00:32:55: Ein paar Wochen davor waren mein Freund damals und ich noch spazieren.
00:33:00: Und wir haben ein Pärchen gesehen, wo eine Person im Rollstuhl saß.
00:33:03: Ich hab noch gesagt Respekt!
00:33:05: Ich wüsste nicht ob ich das könnte weil das ist ja schon auch ne Einschränkung für den Partner.
00:33:10: also muss man müssen beide können.
00:33:13: und ich habe gesagt ich wüsse nicht ob sich das könnte und meinen Mann so lieb ich ihn hab ich weiß der könnte mir sowas auch nicht umgehen.
00:33:19: da ist ein absoluter Sportmensch und er hat gesagt ich könnte es nicht Knall hat, wie er auch ist.
00:33:24: Dafür liebe ich ihn und er sagt Ich könnte das nicht Und ich lag in diesem Schockraum.
00:33:27: Er war bei mir der Arzt kam rein bringt uns die Botschaft und ich sag zu ihm Als der arzt rausgegangen ist habe ich gesagt Schatz wenn ich nicht mehr gehen kann Wenn ich querschnittes gelebt bin dann möchte ich dass du gehst und mich nie wieder Kontaktierst und dein Leben lebst.
00:33:43: Das war so ein schlimmer für einen Moment für mich Dass ich das Gefühl hatte ich könnte jemanden anderen sein leben ruinieren Dafür, dass wieder irgendwie... Das war ja dann auch wieder gefühlt.
00:33:56: Aufmerksamkeit, die ich nicht haben wollte.
00:33:58: Ich hatte als Kind dann schon mehr oder weniger immer diese Krankheitsaufmerksamkeiten, die man wirklich nicht braucht und dachte so Gott, wer das so wäre?
00:34:05: Dann würde mich jeder bemitleiden Und ich will auf keinen Fall auch irgendwie Die Last von jemandem sein und dachte So bitte dieser junge Mann soll gehen und sein Leben leben.
00:34:16: Ja, und leider war es dann auch so ... Ich hätte in der Nacht noch operiert werden sollen.
00:34:20: Das hat nicht geklappt.
00:34:21: Ich hatte am nächsten Tag operiert.
00:34:24: Es war Corona, Pflegekräfte, Streik im Krankenhaus.
00:34:29: Es waren keine Ärzte verfügbar.
00:34:30: Und ich lag wirklich ungelogen.
00:34:32: Die haben mich fixiert mit einem Stiffneck in einer kompletten Schiene aufs Bett geschnallt.
00:34:39: Solange ich stille, bist du kein Notfall mehr.
00:34:41: Du bist quasi stabilisiert!
00:34:44: Und somit haben sie mich da liegen lassen und es gab kein OP-Team für mich.
00:34:50: Sie haben eine Woche lang jeden Tag meine Operation verschoben, ich lag eine Woche da, habe an die Decke gestarrt und hatte jeden Tag ... Angst, querschnittsgelehnt zu sein nie wieder gehen zu können.
00:35:06: Mich durfte keiner besuchen kommen weil es keine Besuchzeiten gab.
00:35:09: Es gab eine Stunde eine Person am Tag.
00:35:12: ich bin durchgetreten.
00:35:13: das war die schlimmste Woche meines Lebens.
00:35:16: wirklich was einem dadurch den Kopf geht was auch die Psyche mit allem machen kann Da dreht man ja völlig durch.
00:35:23: Also ich konnte ja nicht mal alleine was trinken, ich konnte mir nicht mal ein Wasserglas vom Tisch nehmen.
00:35:27: Ich lag wirklich da.
00:35:29: Wenn ich aufs Klo musste, muss sich die Klingel drücken.
00:35:32: Die Schwester kam hat mir die Pfanne unter den Po geschoben und das war's!
00:35:36: Also es war wirklich... Diese Woche.
00:35:39: wirklich Das war Fluch Ein Fluch meines Lebens, wirklich
00:35:45: Wie bist du mit dieser Woche umgegangen?
00:35:47: Psychisch auch.
00:35:50: Kannst du dich noch erinnern an diese Zeit?
00:35:53: Ja, leider ja.
00:35:54: Also es war für mich ganz vor wie Monate wirklich ein Tag kann so unfassbar lang sein auch wenn man nicht schlafen kann wenn man da liegt alles durch mein Kopf gegangen.
00:36:05: Ich habe mein ganzes Leben hinterfragt, ich hab gefragt warum kam das so?
00:36:11: Aber im gleichen Moment, ich war sehr froh dass ich mental sehr stabil war würde ich behaupten weil ich natürlich schon viel Krankenhausaufenthalte, viele Schmerzen, viel hinter mir hatte mich schon viel mit mir beschäftigt hatte.
00:36:25: Ich glaube sonst wäre ich da durchgetreten.
00:36:28: Aber dementsprechend habe ich dann auch immer, wenn diese negativen Gedanken kamen, hab' ich gleich wieder versucht mich an irgendwas festzuhalten.
00:36:34: An irgendwas Positiven!
00:36:36: An irgendwas was mir Kraft gibt.
00:36:38: und ich muss sagen zu dem Moment... Ich wusste alles, wofür ich als Kind immer gelebt habe.
00:36:44: Mein Stun, mein Schauspiel.
00:36:46: Ab dem Moment wusste ich das ist vorbei!
00:36:49: Ich wuste, dass ich diesen Halt, den ich damals hatte, was mich irgendwie motiviert hat weiterzumachen, den gab es nicht mehr.
00:36:55: Ich wusse mit doppeltem Hals sowieso einen Bruch mit einer Schiene im Nacken, mit zerschmetterter Bandscheibe, Trümmerbruch im Fuß... Sonstigen Brüchen wusste sich, ich werde definitiv nicht mehr als dann Frau Hauptberuflich arbeiten können.
00:37:08: und woran hält man sich fest wenn da nichts mehr ist?
00:37:11: Und ich hab wirklich gedacht, ich brauch was.
00:37:14: Man muss irgendwas festhalten sonst geht mein Kaputt.
00:37:19: und in dem Moment war das damals einfach quasi zum Glück meine neue frische Liebe, meinen Mann der mich durch diese Zeit getragen hat.
00:37:27: Der hat mich ununterbrochen, hat er sich da ins Krankenhaus reingeschlichen, mich heimlich besucht wurde mehrmals aus meinem Krankenzimmer rausgeschickt.
00:37:37: Ja, der hat sich da durch den Mitarbeiter Eingang durchgeschlichen.
00:37:41: Und er hat so eine ... ja!
00:37:44: Weil man hatte auch als Besucher immer einen Bändel bekommen und nach einer Stunde musste man das Krankenhaus verlassen.
00:37:49: Ich lag da, keiner konnte mich besuchen kommen, der wusste ich trieh durch.
00:37:53: Ich konnte nicht mal ans Handy, ich konnte nicht telefonieren, ich konnte gar nichts.
00:37:57: Ich hab gesagt, ich trehe durch und dann ist der da immer durch den Mitarbeitereingang, hat er sich irgendwie durchgeschlagen hat sich dann auch manchmal so ein bisschen angezogen, als wäre er mit dabei.
00:38:08: Dass der auf mein Zimmer kommt!
00:38:10: Das war wirklich herzgereißend und dieser Mann hat mir so viel Kraft in diesem Moment gegeben.
00:38:16: Und ich wusste einfach von Anfang an mit ihm gespürt es ist was Besonderes und wusste dann auch dafür lohnt es sich weiter zu kämpfen.
00:38:26: Dann hab ich immer überlegt, was hat mir früher geholfen?
00:38:29: Hab einfach versucht alles, was mich früher ... ... motiviert hat, wieder in mein Leben zu ziehen.
00:38:35: Ich habe nicht ganz viel mit mir beschäftigt die Tage sind ja unfassbar lang.
00:38:38: Wenn man so da liegt und hab einfach überlegt und gesagt Jasmin... Es kam immer wieder in meinen Kopf.
00:38:44: niemand kann wir sagen was du nicht kannst.
00:38:45: Die Grenzen anderer sind nicht deine Und egal was hier raus wird es wird ein geiles Leben werden.
00:38:52: Für irgendwas ist das gut.
00:38:53: Meine Mama sagt immer es gibt nichts Schlechtes was nicht auch etwas Gütes hat.
00:38:58: ich bin sprachlos Wow!
00:39:01: Wenn man das in so einem Moment noch sagen kann, ich bin ja auch ein Mensch.
00:39:06: Ich glaube alles was uns widerfährt, auch wenn es noch so schlimm ist.
00:39:11: Es hat seine Daseinsberechtigung und es hat einen Grund.
00:39:14: unsere Seele hat die Erfahrung sich ausgesucht.
00:39:19: aber das ist natürlich ... In so einem moment dass dann den Switch hinzukriegen Das ist nochmal ganz eine andere Liga Und dann wurdest du nach einer Woche dann operiert?
00:39:32: Genau.
00:39:32: Nach einer Woche wurde ich zum Glück operiert und die Operation ist gut verlaufen, ich habe wie gesagt jetzt so eine Platte im Nacken verschraubt.
00:39:41: Die muss auch drin bleiben, die kann man nicht mehr rausnehmen, es wäre alles zu instabil.
00:39:44: Ich hab seitdem natürlich Probleme.
00:39:47: das war auch dann ein wirklich langer Genesungsprozent.
00:39:49: Ich konnte danach nicht mehr richtig sprechen nach der OP, ich konnte nicht mehr wichtig laufen.
00:39:57: Ja,
00:39:57: es war wirklich nicht einfach... Es war einfach beschissen.
00:40:02: Also soll ich sagen das war beschissen und das war's nicht nur für eine Woche oder zwei Wochen.
00:40:06: Es war auch leider nach der Operation für ne sehr lange Zeit sehr beschissen.
00:40:11: aber Ich wusste einfach ab dem Moment, ich kann wieder laufen Wo ich wusste, es ist alles Spinalkanal.
00:40:19: Alles ist fein und da ist alles in Ordnung, wusste ich okay dann hält mich jetzt auch nichts mehr auf.
00:40:24: Dann gehe ich dadurch und habe die ganze Zeit drauf gewartet.
00:40:28: Wann erfahre ich für was es gut ist?
00:40:31: Ich war so neugierig darauf, für was das Gut sein muss.
00:40:34: Und habe auch wenn's viele schlechte Tage gab immer wieder versucht, das Positive und das Gute zu sehen und hat mich einfach an den vielen kleinen Dingen erfreut!
00:40:41: Ich bin so ein Mensch geworden der sehr dankbar ist.
00:40:44: also aufzustehen morgens ohne Schmerzen ist für mich nicht selbstverständlich.
00:40:49: Familie um sich zu haben die gesundes ist für mir nicht selbst verständlich.
00:40:52: Für mich ist es scheißegal ob ich fünf Pickel im Gesicht habe.
00:40:55: Ich brauche nicht die neuesten Klamotten, ich brauche keine Schuhe.
00:40:58: Ich bin kein Mensch der auf Instagram zeigen muss wie schön sein Leben ist.
00:41:02: Ich will einfach ich sein!
00:41:03: Ich will leben und natürlich sein.
00:41:05: Und ich denke mir so... ...ich will einfach das fühlen was ich fühle.
00:41:11: Wenn mich gut fühl ich mich gut und wenn ich schlecht fühl' ich mich schlecht.
00:41:15: Ich hab nicht mehr das Bedürfnis irgendwer sein zu müssen, der ich nicht
00:41:18: bin.".
00:41:23: Ich glaube, mich hat noch nie ein Mensch im Podcast so berührt wie du mit deiner Geschichte und deinen Aussagen.
00:41:37: Du bringst so vieles auf den Punkt eben... So viel betrachten wir im Alltag als selbstverständlich, eben das gesund aufstehen.
00:41:49: Mensch der nicht so einen Weg jetzt wie du und viele andere Menschen ja auch hatte kann sich nicht vorstellen was es heißt jeden Tag mit Schmerzern aufzustehen.
00:42:01: Das kann sich ein Mensch, der immer gesund war, außer mal eine Grippe oder einen Bruch.
00:42:05: Oder so.
00:42:06: Das kann man sich gar nicht vorstellen was das bedeutet jeden Tag lag von Schmerzen zu sein.
00:42:14: Oder wie du eben zuerst das Kind dieses Spital aufenthalte.
00:42:18: dann dieser schwere Unfall wo du ... ich meine wie lange war der ganze Prozess anschließend.
00:42:25: Wie viele Monate hattest du, bist du wieder einigermaßen laufen?
00:42:33: Keine Schmerzen sprechen?
00:42:35: von welcher Zeitspanne sprechen wir da?
00:42:39: Also ich würde mal sagen schmerzen habe ich teilweise heute noch.
00:42:43: Ich glaube ganz abgeschlossen wird dieser Unfall nie sein.
00:42:46: er hat seine Schäden hinterlassen oder seine Begleiterscheinungen.
00:42:50: Ich würde mir sagen nach einem
00:42:52: guten
00:42:54: Ja, ein, ein Viertel Jahren war es dann so dass ich wieder das Gefühl hatte Ich kann wenigstens am Alltag teilnehmen.
00:43:02: Also es hat wirklich lange gedauert.
00:43:04: Es kann wie es halt so ist Dann ging es mal ein paar Tage bergauf und dann ging's wieder fünf Tage berghab.
00:43:10: Also es war ein ständiges Hin- und Her.
00:43:12: Deswegen also es war wirklich eine lange lange lange Zeit Und auch in der zeit war ich mit so viel Druck von außen belastet, was man sich in dem Moment gar nicht vorstellen kann.
00:43:22: Das war ja leider ein Wegeunfall und ich hatte mit der Berufsgenossenschaft so einen Ärger wirklich... Die haben ja auch wirklich so einen Druck gemacht, schnell wieder arbeiten zu gehen und mich schnell wieder einkliedern zu wollen.
00:43:35: Ich habe in der Genesungszeit ungefähr nach einem Jahr haben die mich in die Arbeit geschickt wo es mir wirklich noch sehr schlecht ging, haben mir super viel Angst gemacht.
00:43:44: ich habe ständig Anrufe bekommen von meiner damaligen Sachbearbeiterin weiß gar nicht ob ich das hier erzählen darf aber ich erzähle das jetzt einfach weil es einfach mal auf den Tisch gelegt werden muss.
00:43:56: gedrückt und die haben mich dann ganz, ganz schnell versucht.
00:44:00: Also schnell!
00:44:01: Es war natürlich schon eine Zeit hin.
00:44:02: für die war das schon eine zeit hin.
00:44:03: Für mich war es noch viel zu früh wieder in die Arbeit getränkt und dass ist komplett nach hinten losgegangen.
00:44:09: also wirklich ich bin da wieder in der Arbeit.
00:44:11: Ich habe angefangen mit Arbeiten Und ich war weder körperlich noch psychisch dafür, noch seelisch bereit.
00:44:21: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin zur Arbeit und habe versucht wie ich bin ein kleines fleißiges Tierchen auf der Arbeit so zu tun als könnte ich das alles schaffen.
00:44:30: Mir ging es kurz über!
00:44:31: Ich hatte Schmerzen jeden Tag, ich konnte mich nicht konzentrieren... mich zugestopft mit Schmerzmedikamenten, die ich eigentlich schon abgesetzt hatte größtenteils und bin irgendwie da durch den Tag.
00:44:43: Ich habe bei der Arbeit gar nichts gemacht, hab die Arbeit mit nach Hause genommen, saß abends heulend, da hab versucht mit meinem Mann um die Arbeit irgendwie die wichtigsten Sachen dass er das mit mir macht abends, dass sich am nächsten tag was vorlegen kann, dass es so aussieht als ob gemacht hätte.
00:45:00: und das habe ich irgendwie zweieinhalb Monate gemacht bis es wirklich... Ich bin komplett zusammengebrochen, ich konnte nicht mehr.
00:45:06: Und dann wurde auch nochmal für eine ganz lange Zeit krankgeschrieben und da hab' ich dann erst mal angefangen wirklich zu heilen, würde ich mal sagen.
00:45:15: Vor allen Dingen auch seelisch-psychisch ist es ja nicht nur körperlich weil ich mir so ein Druck von außen gemacht habe das war quasi auch der schlimmste nach dem Unfall dass ich mich nicht entspannen konnte bei mir.
00:45:25: alle von Außen gesagt haben du musst arbeiten.
00:45:27: was mit dem Geld geht jetzt weiter.
00:45:29: jeder wollte direkt einen Plan.
00:45:31: alle wollten wissen was jetzt los ist.
00:45:34: Was machst du wenn du jetzt nicht mehr ins dann kannst und wann gehst du in den Bürojob zurück?
00:45:39: Es kamen Fragen auf einen.
00:45:40: wirklich so viel Druckformulare ausfüllen, Gelder die man nicht bekommen.
00:45:46: Wenn man nicht irgendwas vorweist.
00:45:47: wo ich mir so gedacht habe es war wirklich grausam!
00:45:50: Ich muss sagen das war grausarm.
00:45:52: der ganze Stress und den Unfall hat mich mehr gestresst als der Unfall an sich.
00:45:57: Gut, das würde ich so unterschreiben.
00:45:59: Das ist unser System und darum finde ich es mega wichtig dass du die Dinge auch beim Namen nennst.
00:46:06: So wie's einfach heutzutage läuft – das ist die Realität und ich finde solche Dinge müssen gesagt und gehört werden.
00:46:14: Es ist ganz ganz ganz wichtig, dass wir das nicht immer unter den Teppich kehren weil das nun mal unser System ist und ich find' es so so wichtig dass genau solche Dinge angesprochen werden.
00:46:27: In Deutschland ist es leider so recht haben und recht bekommen, sind zwar unterschiedliche Sachen.
00:46:32: Ich glaube das ist nicht nur in Deutschland so.
00:46:34: Ja
00:46:35: wirklich!
00:46:36: Und ich muss auch sagen... ...in Deutschland oder ich weiß nicht ob's bei euch in der Schweiz auch so isst Du bist in Deutschland gefühlt nur krank wenn du krank aussiehst.
00:46:45: Siehst du zu gut aus?
00:46:46: Bist du nicht krank?
00:46:47: So und weil ich auf den ersten Blick sehr an mir arbeite, sehr viel für mich tue.
00:46:52: Sehr viel Physiotherapie gemacht habe ich auch sehr viel selber in Sporttherapie und Osteopathie.
00:46:57: Ich hab getan was nur ging.
00:47:00: Und sobald du von außen für andere nicht krank aussiehst bist du nicht kranking.
00:47:05: Für die Berufsgenossenschaft sah ich von Außen in den Kontrollterminen nicht kranken genug aus dafür, dass ich ganz schnell wieder arbeiten gehen soll.
00:47:12: Und es gibt einfach nur dieses Schwarz und Weiß!
00:47:15: Ich hätte mich hinlegen müssen, depressiv weinen müssen – dann wäre mir wahrscheinlich mehr zugesprochen worden als wenn man aufsteht und sagt «Ich versuche die Folgeschäden so klein wie möglich zu halten, ich versuch wieder was zu tun, ich auch nicht psychisch hier durchzutrehen» und tausend Behandlungen in Anspruch zu nehmen vielleicht über die ganzen nächsten fünfzehn Jahre.
00:47:36: aber sobald du das machst.
00:47:37: also ist es flug und segn zugleich Wenn du selber für dich einstehst, kriegst du eigentlich noch einen Arschtritt.
00:47:42: Yes!
00:47:42: Was ist in der Schweiz?
00:47:44: Genau das Gleiche und darum eben wollte ich Dich in meinem Podcast genau darum feiere Ich Dich dass Du auf die Bühne gehst mit Deiner Geschichte.
00:47:52: Die muss gehört werden.
00:47:54: Ich finde genau solche Geschichten wie Du sie zu erzählen hast dein Lebensweg Das sind ganz ganz.
00:48:04: Also du bist ganz, ganz ein wichtiger Mensch für die Gesellschaft.
00:48:08: Weil du... Ja das finde ich!
00:48:09: Weil du gehst natürlich.
00:48:11: Du ebnest für ganz viele Menschen.
00:48:14: Ebnisst du den Weg zum einen?
00:48:17: Dass du einfach den Menschen aufzeigst.
00:48:19: Ey also wenn ich das kann dann kannst du das auch.
00:48:24: Ich habe es auch geschafft mit all dem Scheiß wo ich erlebt habe und aber auch ganz klar aufzuzeigen wie es im System läuft.
00:48:33: und ich finde genau solche Menschen, wir sind in einer Wandlung zum Glück.
00:48:37: Wir kommen in eine neue Zeit-Epoche oder wir sind schon am Start von dieser neuen Zeit Epoche.
00:48:42: Es ist so much entscheidend dass es so Menschen wie dich gibt wo die Stimme erheben und natürlich auch aufzeigen wie es läuft aber auch das die Menschen es schaffen können wenn sie es wollen.
00:49:02: Ich habe viele Menschen in den letzten vier Jahren, wo ich selbstständig bin kennengelernt.
00:49:07: Viele Geschichten gehört aber deine Geschichte muss ich jetzt wirklich ganz ehrlich sagen das hat mich echt weggehauen vor allem eben zu sehen.
00:49:20: Du bist trotzdem so ein aufgestellter Mensch und ja es gibt Scheißtage auch dir geht es nicht immer gut dass du trotz allem diesen Weg gegangen bist und so ein wundervoller Mann an deiner Seite hast, wo mit dir diesen Weg auch gegangen ist.
00:49:38: Das ist ja... Bist du auch schon am Buch schreiben Jasmin?
00:49:43: Also das gibt es nicht in einem Bestseller!
00:49:46: Also wenn das
00:49:46: kein Bestseeller gibt, dann
00:49:48: ist ich auch nicht.
00:49:50: Erstmal vielen lieben Dank für deine Worte wirklich.
00:49:52: Das berührt mich gerade richtig sehr.
00:49:54: Danke danke.
00:49:56: Das Witzige ist ja, man selber sieht sich auch gar nicht so.
00:49:59: Ich dachte immer so... Auch bevor ich auf die Bühne gegangen bin, ich dachte, ich habe nichts zu erzählen.
00:50:05: Weil ich muss sagen ganz viele sagen, oh Jasmin, dann sage ich so, ich bin nichts Besonderes!
00:50:12: irgendwie geklonter Mensch, der irgendwie super Kräfte hat.
00:50:15: Ich bin wie du!
00:50:17: Und wenn ich das schaffe dann kannst du das auch also wirklich... ich bin ein ganz normaler Mensch und jeder sagt immer so ja aber wie kannst du so stark sein?
00:50:26: Dann denke ich mir so ja manchmal hat man gar keine andere Möglichkeit Wenn du keine Chance hast außer stark zu sein, dann bist du stark.
00:50:33: Es ist leider des Leben gibt dir das was du sein musst auch manchmal was du seien sollst.
00:50:39: Klar bin ich natürlich froh, dass ich irgendwie's geschafft hab immer das Positive zu sehen.
00:50:44: Vielleicht ... Das liegt auch vielleicht ein bisschen an meinem Umfeld, meiner Mama und meine Oma.
00:50:49: Die sind alle superpositiv, die suchen in allem das Positive.
00:50:53: Und ich sag nicht, dass alles rosa rot ist?
00:50:56: Das Leben ist einfach beschissen aber man muss es nehmen wie es kommt.
00:51:00: Alles negative hat was Positives.
00:51:02: Das habe ich so fest daran geglaubt.
00:51:04: Es wurde mir seit Kindheit immer gesagt, Ich
00:51:09: glaube, das war dein Glück, dass du die ganze Zeit so überstanden hast.
00:51:13: Dass du da nicht irgendwie in schwerste Depressionen oder psychische Erkrankungen reingefallen warst ich gleich.
00:51:20: Das war wirklich dein Segen, dass Du das auf den Weg mitbekommen hast.
00:51:26: und doch glaube ich ja... das ist mein Glaube!
00:51:31: Wir suchen uns die Eltern aus unserer Seele hat schon längst, dass ich glaube wir haben uns noch ganz viel mehr vorgenommen als wir in diesem Leben haben.
00:51:41: Weil wir als Seele woher wir auch immer kommen ja das will ich noch und das nehme ich auch noch.
00:51:46: diese Erfahrung ja komm kannst mir auch noch geben stelle mir das immer so vor und bevor wird dann wirklich inkarnieren heißt okay das nehme mich noch weg das nehmen wir auch noch weg weil es reicht schon was du dir vorgenommen hast da zumal natürlich mit dem Bewusstsein genommen haben, was wir alles für Erfahrungen auf dieser Welt machen wollen.
00:52:12: Und darum glaube ich auch ganz fest jetzt in mit deiner Geschichte dass du dir natürlich auch das Umfeld ausgesucht hast damit du diesen Weg überhaupt gehen kannst
00:52:23: Vielleicht schon unterbewusst wahrscheinlich auch.
00:52:25: Ich muss sagen, ich habe ganz viele Freundschaften verloren aber auch viel, viel toller dazu gewonnen.
00:52:33: also man merkt ja auch manchmal Menschen die einem nicht gut tun, die einem irgendwie... Nichts gönnen, die einen sich nicht mit dir freuen können.
00:52:42: Die gefühlt jeden deiner Schritte beobachten aber kein einziges Mal irgendwie... Also die dann hinter deinem Rücken über dich reden, dann denk ich mir auch so ja Dann ist das vielleicht auch eine lange gute Freundschaft gewesen, aber dann ist es nicht die richtige?
00:52:58: Das sind leider meistens die Menschen, die auch gerne was verändern möchten Aber nichts verändern tun oder ja und aber dann halt natürlich andere dafür verantwortlich zu machen und immer schlecht über die zu reden.
00:53:10: Und mit dem Finger auf die zu zeigen, es ist natürlich auch nicht der Grund und wie du gerade sagst auch über das Leben, dass man sich aussucht was man macht und was man mitnimmt.
00:53:20: Ich denke das auch immer wir ziehen das schon alles anders umfeld verändert sich Das hat alle seine Daseinsberechtigung.
00:53:25: ich sage auch immer mittlerweile kann ich das sagen früher habe ich das auch nicht gekonnt da wollte ich immer jedem gefallen.
00:53:31: jetzt denke ich mir so ich bin froh über jeden der mich nicht mag weil die die mich doch mögen finden mich auch wirklich gut hoffentlich und mit denen bin ich gerne.
00:53:37: Und auch die ganzen menschen die mich nicht mögen die haben mich ja auch wirklich jahrelang die haben mir auch etwas gegeben uns hasstbar viel Motivation gegeben, es ihnen zu beweisen.
00:53:46: Dass ich's doch kann!
00:53:47: Also ich muss sagen... Es hat alles sein Daseinsberechtigung und wir haben dieses eine Leben und man soll jetzt einfach auch so leben wie man für sich selber lebenswert empfindet.
00:53:59: Ich möchte ganz viele Erfahrungen sammeln, sei es positiv oder negativ.
00:54:03: ich sag zu allem gerne ja wenn du sagst lass uns morgen zwanzig Kilometer Wandern gehen dann sage ich auch Ja weil das kann immer nur gut werden!
00:54:11: Ich sag egal was wir im Leben machen es kann immer noch gut werden.
00:54:14: Es ist immer ein Learning dabei ob das positiv oder negative ist.
00:54:17: aber Du lernst etwas und Du hast eine coole Erfahrung gemacht.
00:54:20: Und ich finde das wichtigste ist doch dass wir am Ende unseres Lebens sagen wow für mich habe ich cool gelebt, ich hab das gemacht was ich machen möchte.
00:54:28: Es war für mich wunderschön und nicht... Ich hab allen gefallen.
00:54:32: Jahre lang saß ich vierzig Stunden im Büro, hab irgendwie Arbeit nach Vorschrift gemacht und eigentlich war mein Leben total langweilig.
00:54:41: also ja
00:54:43: Da sind wir jetzt eigentlich schon am Schluss angekommen.
00:54:47: Du machst immer so schöne Überleitung, ich finde das grandios!
00:54:51: Weil... Ich wollte dich fragen, du kennst ja das Buch sicher auch Big Five for Life?
00:54:56: Ja Wie soll dein Museum aussehen?
00:54:59: Am Schluss
00:55:00: Mein Museum soll auf jeden Fall richtig bunt aussehen, mit ganz vielen wahnsinnig tollen Erlebnissen.
00:55:08: Also ich muss auch sagen seit ich das Buch gelesen habe, laufe ich auch manchmal so durch mein eigenes Museum durch und schaue mir schon so meine Bilder an die da schon auf dem Weg bis jetzt gegangen sind.
00:55:17: Stellen wir uns wie ein schöner langer heller Corrigor vor wo ganz viele coole Momente sind und auch zwischendrin Sachen die mich wirklich geprägt haben.
00:55:27: Da soll einfach alles rein, was das Leben zu bieten hat.
00:55:31: Also sei es auch negativ – ich habe keine Angst mehr von negativen Erfahrungen, weil die mich so unfassbar stark gemacht haben.
00:55:37: Ich sag immer so, sei nicht der Feind für schlechte Situation oder sehr schwere Situationen als fein sondern auch als Freund, weil sie geben dir das, was dich wirklich stark macht.
00:55:47: und wenn wir nur versuchen, die schönen Sachen im Leben zu sehen... Das kann gar nicht funktionieren, also wirklich wir müssen ein bisschen dankbar sein auch manchmal für schwierige Zeiten weil gerade die formen uns und die machen uns zu dem was wir eigentlich sind.
00:56:00: Und die machen das Lebens auch wirklich lebenswert weil nur durch die schlechteren Zeiten ist man auch viel dankbarer viel froher und weiß die guten Zeiten zu schätzen.
00:56:10: Alleine schon manchmal auf den Lichtschalter zu drücken, denke ich mir manchmal schon.
00:56:14: Wow!
00:56:14: Was für ein cooles Leben haben wir eigentlich?
00:56:17: Also es ist wirklich verrückt aber manchmal habe ich so Momente oder finde ich alles grandios im Leben und ich versuche mich daran zu erfreuen.
00:56:24: und so soll das Museum aussehen einfach auch mit ganz vielen Kleinigkeiten über die ich mich freuen kann.
00:56:31: Grandios, wirklich grandios.
00:56:33: Ich bin sprachlos, braucht viel bis ich sprachlose bin Aber ich bin wirklich sprach los.
00:56:41: Es gibt hier auch nichts mehr hinzuzufügen, außer du hast noch etwas Jasmin wo du sagst das brennt auf meiner Zunge.
00:56:48: Das würde ich gerne allen zuhören und zuhörn mit auf den Weg geben.
00:56:52: also ich übergebe dir das Schlusswort.
00:56:56: Erst mal vielen lieben Dank.
00:56:57: es war wundervoll!
00:56:58: Ich könnte noch Stunden mit dir sprechen.
00:57:00: vielleicht darf ich irgendwann wieder kommen?
00:57:02: Ich glaube wir haben noch ganz viel worüber wir sprechen könnten.
00:57:08: Mitgeben, was würde ich mitgeben?
00:57:10: Also als erstes würd' ich mit geben.
00:57:13: Versuch nicht... wir versuchen so oft anderen zu gefallen und vergessen uns selber oder verlieren uns selber auf dem Weg.
00:57:22: deswegen achte auf dich schau auf dich versuche herauszufinden was du im leben möchtest.
00:57:29: steh für dich ein geh deinen weg.
00:57:31: und ganz ganz wichtig hör niemals auf das was andere sagen.
00:57:38: Wow, ich habe schon wieder Tränen in den Augen.
00:57:41: Ich danke dir wirklich von ganzem Herzen liebe Jasmin für deine Offenheit, deine Geschichte.
00:57:50: so inspirierender Mensch.
00:57:53: also ich glaube ganz viele Menschen können so viel aus diesem Podcast rausnehmen und du hast soviel Mehrwert geboten eben aufzuzeigen Egal wie scheiße das Leben gerade verläuft, es hat immer etwas Positives daran.
00:58:14: Vor allem aus diesen Lektionen lernst du ja nicht aus den schönen Momenten.
00:58:20: Wir wollen ja immer die schönen Momente festhalten dass sie nicht vorbeigehen.
00:58:25: doch eben Du hast es heute so schön aufgezeigt, nicht an diesen Moment festzukommen sondern auch dankbar zu sein wenn's mal scheiße läuft weil genau aus diesen Momenten lernen wir und entwickeln wir uns weiter.
00:58:41: Also liebe Jasmin vielen vielen herzlichen Dank für deine Zeit.
00:58:46: dass du auch so offen über alles in meinem Podcast gesprochen hast und ich glaube, da werden einige wahrscheinlich das Taschentuch genommen haben während dem Podcast.
00:58:58: Und die Tränen immer wieder abgewischt haben kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:59:03: Ich bin völlig geflasht und trotzdem so dankbar eben immer wieder solche tolle Menschen wie dich zu Herzensmenschen kennenzulernen denn ich glaube dass das geht vielen so die Zuhören.
00:59:17: Man hat Freundschaften und denkt sich, wenn eine Freundschaft auseinandergeht nach Jahren Jahrzehnten.
00:59:23: Warum ist das so?
00:59:25: Ich kann es nur immer wieder sagen ich habe selber erlebt lasst Menschen ziehen die euch nicht wohl gewonnen sind, denn das sind die Menschen, die dich ausbremsen in deinem Leben.
00:59:39: Wenn du die Menschen ziehen lässt dann ziehst du dafür ganz viele tolle Herzensmenschen in dein Leben wo mit dir den Weg gehen, wo dich lieben und akzeptieren wie du bist.
00:59:54: Du hast es vorhin so schön gesagt, du hoffst das dich nicht alle Menschen lieben.
00:59:58: Dafür die, die dich lieben wirklich so wie du bist und das durfte ich die letzten paar Jahre auch lernen.
01:00:04: und gerade wenn wir zum Abschluss noch bei der Hochsensibilität sind Wir wollen im Außen immer so geliebt werden dass wir ja keine Abneigung erhalten Nicht weggestoßen werden.
01:00:19: dabei sind wir gar nicht mehr uns selbst.
01:00:23: Ich glaube es ist so wichtig, dass jeder Mensch – und ich hoffe das nehmen alle aus diesem Podcast raus – lernen so zu sein wie sie wirklich sind.
01:00:35: Und ich weiß auch!
01:00:37: Ich bin ein Typ Mensch entweder liebst du mich oder du hast mich und das ist völlig in Ordnung.
01:00:41: mit dem kann ich umgehen.
01:00:42: Ich weiß, dass mich nicht alle Menschen lieben.
01:00:44: Ich weiss das ganz viele hinter meinen Brücken über mich sprechen….
01:00:48: Aber es ist mir mittlerweile scheißegal, weil ich weiß die Menschen, die mich wirklich lieben.
01:00:53: Die lieben mich so wie ich bin mit meinen Ecken und Kanten, mit meiner Impulsivität einfach mit allem wo ich bin!
01:01:01: Und ich hoffe dass du liebe Zuhörerinnen und Zuhörer ganz viel aus dem heutigen Podcast rausnehmen konntest.
01:01:10: Ich freue mich wenn Du das nächste Mal wieder einschaltet.
01:01:14: bei erhöhter Wahrnehmungsfilter sind es raus.
01:01:18: Ich kann nicht mehr sprechen.
01:01:19: Jasmin hat mich völlig weggeschwitzt.
01:01:22: Sinnesrausch,
01:01:23: zwei Punkt Null!
01:01:25: Bis dahin eine gute Zeit, Heb der Sorg und bis bald.
01:01:29: Tschüss miteinander.
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